Am Dienstag hat der EuGH ein Urteil gefällt, das im Netz Applaus wie Kritik gleichermaßen fand. Streitpunkt dieser Woche in Deutschland war die Anhörung von Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsauschuss. Neben diesen Themen ging es auch um die Beziehung zwischen Mensch und Maschine und das Thema Gesichtserkennung. Schauen sie selbst!
In dieser Woche war es kaum möglich, netzpolitischen Themen auszuweichen. Das lag nicht nur an der Arbeit der Bundestagsausschüsse zur NSA-Affäre und zur Digitalen Agenda, sondern vor allem daran, dass die alljährliche Internetkonferenz re:publica in Berlin stattfand. Dort war man sich einig darin, dass die Aktionen der Netzgemeinde gegen die Totalüberwachung in den vergangenen Monaten nicht richtig gezündet haben, so dass diese sich nun in einer Neufindungsphase wiederfindet, deren Ergebnis noch nicht abzusehen ist. Können Sie den Satz noch hören, dass „Überwachung die Demokratie gefährdet“? Dann gehören Sie zu einer Minderheit hierzulande, und wir liefern ihnen mit der Presseschau noch mehr Lesestoff dazu.
ANN ARBOR — Slightly more than 4 percent of people given death sentences in the United States are innocent, according to new peer-reviewed research led by a University of Michigan expert.
The finding shows that the number of innocent people sentenced to death is more than twice the number of inmates exonerated and freed by legal action, according to a study published today in the Proceedings of the National Academy of Sciences. (more…)
Britain’s impending withdrawal from Afghanistan and France’s recent dispatch of troops to the troubled Central African Republic are but the latest indicators of a long-standing pattern.
Since 1945 most British and French overseas security operations have taken place in places with current or past empire connections. Most of these actions occurred in the context of the contested end of imperial rule or decolonisation. Some were extraordinarily violent; others, far less so. (more…)
Wer ist Herr im Hause Internet? Sind es die Bürger, die Unternehmen oder die Geheimdienste? Manche befürworten die digitale Datenaskese, um wieder Herr ihrer selbst zu sein. Andere lassen sich auch nicht mithilfe von Überwachung davon abhalten, mal endlich zu sagen, was schon immer mal gesagt werden musste. Die Artikel in unserer aktuellen Presseschau thematisieren auf vielfältige Weise spezifische Probleme des Internets und die Auswirkungen von fehlenden internationalen Verträgen zur Struktur desselbigen.
If it seems the federal government has largely ignored the public’s biggest concerns for the past 70 years, it’s because it has, contends a new book by a Michigan State University political scientist.
In “Artists of the Possible: Governing Networks and American Policy Change Since 1945,” Matt Grossmann argues the president, Congress and Supreme Court have failed to respond to popular opinion when passing laws or issuing executive orders and decisions that lead to new policy. (more…)
Zeynep Tufekci geht der Frage nach, ob das Internet gut oder schlecht sei – die Antwort ist die gleiche wie bei den meisten Menschen auch: Beides stimmt! Bei der Frage, welche gesellschaftliche Bedeutung die Technik nach der „Stunde Null“ hat, kommen wir jedoch weder mit moralischen „Gut-Böse“-Diskussionen weiter, noch mit überbordender Melodramatik. Dies fordert Jaron Lanier in der Debatte darum, wie „evil“ Google ist. Noch nicht genug von der aktuellen Debatte um das Wesen des Internets? Dann lesen Sie bitte weiter.
As the world remembers the horrific genocide in Rwanda 20 years ago, a Michigan State University scholar is helping survivors tell their stories through a book of poems.
Laura Apol, an award-winning author and associate professor of education at MSU, wrote “Requiem, Rwanda” based on a series of workshops she organized for citizens in Rwanda to promote healing through writing, and her own experiences learning about the tragic events. (more…)