Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde von der Weltbank beauftragt, das Potenzial Pakistans zur Nutzung von Solarenergie zu untersuchen. Anhand von Satellitendaten und Bodenmessungen werden DLR-Wissenschaftler unter anderem einen Strahlungsatlas erstellen, der geeignete Regionen für Solarkraftwerke in Pakistan aufzeigt. (more…)
Windenergie verdrängt zunehmend Kohle und Öl. Die junge Technologie rechnet sich inzwischen besser als die alten Schmutzfinken. Das gibt den Windmühlen eine zentrale Rolle beim Klimaschutz.
Der Wind frischt auf. Bis zum Jahr 2030 können weltweit Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 2000 Gigawatt am Netz sein. Der so erzeugte Windstrom würde dann knapp ein Fünftel des weltweiten Strombedarfs decken – etwa das Doppelte, das die heute noch etwa 400 Atomkraftwerke auf der Welt erzeugen. Ein solcher Ausbau der Windkraft würde mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze schaffen – und weltweit drei Milliarden Tonnen CO2 einsparen. Dies belegt eine aktuelle Studie, die Greenpeace und das Global Wind Energy Council vorgestellt haben. (more…)
Die Dii (Desertec Industrial Initiative)hat sich in ihrer jetzigen Form aufgelöst und wird nur noch als Beraterfirma weiter existieren. Prof. Robert Pitz-Paal, Direktor im Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erläutert, wie sich die Idee, Strom mit Solarthermischen Kraftwerken in sonnenreichen Regionen zu generieren, aus seiner Sicht weiterentwickeln wird. (more…)
NABU-Forderungen zur Umweltministerkonferenz in Heidelberg
Zur Umweltministerkonferenz (UMK), die vom 22. bis 24. Oktober in Heidelberg stattfindet, mahnt der NABU wegweisende Beschlüsse für den naturnahen Hochwasserschutz an. „Die Flüsse haben viel zu viel Raum eingebüßt“, hieß es nach den Sommerhochwassern 2013 aller Orten. Überschwemmungsgebiete müssten erhalten und ausgeweitet werden, so die zentrale Schlussfolgerung der Sondersitzung der Umweltminister vor einem Jahr. (more…)
The 2010 Deepwater Horizon (DWH) spill in the Gulf of Mexico was the largest accidental release of oil into the ocean, with approximately 210 million gallons gushing from the blown out well. In an attempt to prevent vast quantities of oil from fouling beaches and marshes, BP applied 1.84 million gallons of chemical dispersant to oil to oil released in the subsurface and to oil slicks at the sea surface. The dispersant was thought to rapidly degrade in the environment. (more…)
Der Erdgas-Boom durch den Einsatz von Technologien wie Fracking wird voraussichtlich nicht zu einer Verringerung der Treibhausgas-Emissionen führen. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt im Vergleich zu Kohle zwar nur etwa die Hälfte der CO2-Emissionen pro Energieeinheit. Aber wenn Erdgas reichlich verfügbar und somit billig wird, hat dies letztlich auch einen höheren Energieverbrauch zur Folge. Die schmutzige Kohle würde durch Gas nur zum Teil ersetzt, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Nature erscheinende Studie zeigt. Die Erhöhung des globalen Gasangebots löst auf den Märkten also Anpassungsdynamiken aus, die den Vorteil vergleichsweise niedrigerer Emissionen wieder zunichte machen würden, wie ein internationaler Vergleich von Computersimulationen erstmals zeigt. (more…)
Greenpeace-Aktivisten protestieren auf einer Ölplattform vor Sizilien. Die Aktion richtet sich gegen ein italienisches Gerichtsurteil: Es erleichtert neue Ölbohrungen auf See.
36 Stunden lang verharrten die Aktivsten auf einer Ölplattform der Firma ENI Mediterranea Idrocarburi in der Meerenge von Sizilien. Mit einem 120 Quadratmeter großen Banner forderten die sieben Männer und Frauen den Ausstieg aus fossiler und den Ausbau Erneuerbaren Energie. (more…)
Fluten nach extremen Regenfällen in den Anden können durch eine neue Methode jetzt besser vorhergesagt werden. In den letzten Jahrzehnten sind diese Ereignisse durch den Klimawandel stärker und häufiger geworden. Die Untersuchung komplexer Netzwerke in Satelliten-Wetterdaten ermöglicht nun erstmals den Aufbau eines robusten Warnsystems, wie eine im Fachjournal Nature Communications veröffentlichte Studie jetzt zeigt. Das könnte zu einem verbesserten Katastrophenschutz beitragen. Da die Methode auf mathematischen Vergleichen aufbaut und für jegliche Zeitreihen eingesetzt werden kann, ließe sich dieser Ansatz auch auf andere Extremereignisse in komplexen Systemen anwenden. (more…)