Das arktische Meereis weist in diesem Jahr die geringste Winterausdehnung aller Zeiten aus, gab gestern das US-amerikanische Nationale Datenzentrum für Schnee und Eis (NSIDC) bekannt. Die Nachricht führt die Folgen des Klimawandels drastisch vor Augen, nachdem 2014 bereits das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 war. (more…)
As you heat your home during the winter season, you will find the cost to do so is quite high. When you have to constantly provide warm comfort in the home, your heating system must use energy. A heating and cooling system both require energy to operate effectively and this unfortunately can cost you more money. Air conditioning heating and cooling systems such as central units can have a high operation cost if you do not know how to maintain your usage. Below are a few tips on how you can lower the cost of heating in your home but maintain the comfort you need during the winter season. (more…)
Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erscheinende Studie eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis in Verbindung, die von der mensch-gemachten globalen Erwärmung verursacht werden. (more…)
WWF: Zerstörung von Wasser-Vorkommen gefährdet Umwelt, Menschen und Wirtschaft / São Paulo trocknet aus: Größtes Wasserreservoir nur noch zu 14 % gefüllt
Berlin – Zum Weltwassertag am 22. März warnt die Naturschutzorganisation WWF, dass sich die globale Wasserkrise zu einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Katastrophe entwickelt. Über 780 Millionen Menschen hätten derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen lebten ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen. Zudem gilt die Wasserkrise laut einem aktuellen Ranking des Weltwirtschaftsforums als größtes, ökonomisches Risiko – noch vor Haushaltskrise, Terrorismus oder Arbeitslosigkeit. Den Feuchtgebieten, die in globalen Wasserkreisläufen eine entscheidende Rolle spielen, gehe es dagegen „immer weiter an den Kragen“. Laut WWF gingen in den vergangenen 100 Jahren weltweit über 50 Prozent der Flusssysteme, Moore und Seen verloren. Das ist mehr als in jedem anderen natürlichen Lebensraum. (more…)
Wissenschaftler der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden haben die Nachtfaltergattung Leucinodes in Afrika untersucht. Die Insekten befallen Auberginen, Äthiopische Eierfrüchte, Tomaten und Paprika und richten große ökonomische Schäden an. In der Europäischen Union steht der Falter Leucinodes orobonalis deshalb unter Quarantänebestimmungen. Die kürzlich erschienene Studie zeigt, dass diese Falterart nicht in Afrika vorkommt und so auch nicht als Schädling von dort exportiert werden kann. Stattdessen identifizierten die Wissenschaftler drei gänzlich neue Gemüseschädlinge. (more…)
Auch wenn es verblüffen mag: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen. Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent zunehmen lassen, wie jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt. Ihre Abschätzung beruht auf Daten aus Eisbohrkernen und auf physikalischen Gesetzen, die in globalen und regionalen Klimasimulationen abgebildet werden; veröffentlicht wird die Studie im Fachjournal Nature Climate Change. Die Ergebnisse liefern ein wichtiges neues Puzzelstück bei der Abschätzung des Beitrags der Antarktis zum künftigen Meeresspiegelanstieg. Mehr Schnee wird die Antarktis jedoch nicht vor dem Verlust von Masse bewahren, denn ein Großteil des zusätzlichen Eises wird durch sein eigenes Gewicht schneller in Richtung Küste transportiert. (more…)
SONNE Expedition SO239: Europäische Forscher ergründen die möglichen Auswirkungen des Tiefseebergbaus Die Untersuchung der biologischen und geologischen Konsequenzen des Meeresbodenbergbaus ist das Ziel einer Forschungsreise auf dem neuen deutschen Forschungsschiff Sonne, das heute in See sticht. Von Panama aus geht es in die pazifische Manganknollenregion. Dort werden unter der Leitung des Forschungsinstituts Senckenberg am Meer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 11 europäischen Nationen Proben aus etwa 5000 Meter Tiefe sammeln, um Einblicke in die Faunengemeinschaften von Manganknollenfeldern zu erhalten und deren Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Abbau besser abschätzen zu können. Am 30. April wird die Sonne in Manzanillo (Mexiko) wieder einlaufen. (more…)
WWF-Studie: Erfolge brasilianischer Schutzpolitik stehen auf dem Spiel
Berlin/Brasília – Der Regenwald im Amazonas sieht schweren Zeiten entgegen: Nach rund zehn Jahren brasilianischer Umweltpolitik, die von der Minderung der Entwaldung geprägt war, droht laut WWF nun eine radikale Kehrtwende. Nach Angaben der Umweltschützer haben sich im brasilianischen Parlament die Anhänger der Agrar-, Bergbau- und Energieindustrie formiert. Mit einer geplanten Verfassungsänderung namens PEC 215 (Proposta de Emenda a Constituição) und einem neuen Bergbau-Gesetz sollen staatliche und indigene Schutzgebiete aufgelöst werden können, wenn es kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen dient. Gleichzeitig würde die Ausweisung neuer Schutzgebiete de facto unmöglich gemacht. „Sollten die Lobbygruppen Erfolg haben, steht ein großer Teil des Amazonas vor der Vernichtung“, warnt Roberto Maldonado, Brasilien-Referent beim WWF Deutschland. (more…)