BUND, NABU, WWF: „Entwicklung belegt fehlenden Bedarf an Elbvertiefung“
Aus Sicht des Aktionsbündnisses Lebendige Tideelbe, zu dem sich BUND, NABU und WWF zusammengeschlossen haben, belegt die Umschlagsperformance des Hamburger Hafens in den vergangenen sechs Jahren, dass die geplante Elbvertiefung nicht notwendig ist. Im Vergleich zu den anderen Häfen der Nordrange schneidet Hamburg gut ab und kann weiterhin seine Standortvorteile ausspielen. Der erhebliche ökologische Eingriff in die Tideelbe und die Investition öffentlicher Mittel in Höhe von bis zu 800 Mio. Euro ist nicht zu rechtfertigen. (more…)
Naturschutzbericht der Bundesregierung offenbart Krise der biologischen Vielfalt – Verbände fordern Soforthilfeprogramm
Anlässlich des heute im Bundeskabinett verabschiedeten Indikatorenberichts 2014 zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt haben deutsche Umweltverbände den voranschreitenden Verlust an Arten und Lebensräumen in Deutschland sowie mangelhafte Schutzmaßnahmen kritisiert. Die Bundesregierung sei meilenweit davon entfernt, ihre eigenen Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland zu erreichen. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland, Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) appellieren deshalb an Bund und Länder, ihre Bemühungen zum Schutz der biologischen Vielfalt rasch zu intensivieren, um Lebensqualität, natürliche Ressourcen und Vielfalt der Arten wirksam zu sichern. Mit der UN-Konvention zur Biologischen Vielfalt und den europäischen Biodiversitätszielen gebe es einen klaren Rahmen und in der Nationalen Strategie der Bundesregierung zur biologischen Vielfalt gut gewählte Ziele. Um diese noch zu erreichen, brauche es jedoch ein ambitioniertes Sofortmaßnahmenprogramm, das bis 2020 Erfolge zeige. (more…)
Die US-Regierung prüft neue Regionen für Ölbohrungen – vor allem vor Alaska. Die Zerstörung der Natur dort nimmt sie dabei in Kauf.
In den USA geht das Poker um Öl weiter. Knapp fünf Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sind weitere Bohrungen für die Vereinigten Staaten offenbar kein Tabu mehr: Die Regierung hat neue Regionen für die Vergabe von Bohrlizenzen vorgeschlagen. (more…)
AUSTIN, Texas — Scientists using ice-penetrating radar data collected by NASA’s Operation IceBridge and earlier airborne campaigns have built the first comprehensive map of layers deep inside the Greenland Ice Sheet, opening a window on past climate conditions and the ice sheet’s potentially perilous future. (more…)
Wie man Biogas mit Holzasche reinigen kann, untersuchen unter anderem Heribert Insam und Alexander Knapp vom Institut für Mikrobiologie sowie Wolfgang Müller und Sandra Tertsch vom Institut für Infrastruktur an der Uni Innsbruck. Das zweijährige FFG-Projekt, das sich „BioGas and Ash Processing“ nennt, wird im Frühjahr 2015 abgeschlossen. (more…)
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und UBA-Präsidentin Maria Krautzberger besuchen den Laborwagen des Fraunhofer-Instituts
Der Bund betreibt seit den achtziger Jahren eine der weltweit größten und ältesten Umweltprobenbanken. Sie umfasst Human- und Umweltproben. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „So können wir die Schadstoffbelastung der Bevölkerung dokumentieren und beobachten, wie sie sich im Laufe der Zeit verändert. Die Probenbank liefert uns damit wichtige Daten für umweltpolitische Entscheidungen.“ (more…)
Der Preis für Rohöl fällt. Im Juli 2014 kostete ein Barrel 115 Dollar, heute 48. Jörg Feddern, Greenpeace-Experte für Öl, erklärt die Entwicklung – und ihre Bedeutung für die Umwelt.
Der Ölpreis ist so niedrig wie seit sechs Jahren nicht mehr, Benzin und Heizöl sind billig. Prima für den Verbraucher, oder?
Jörg Feddern: Auf den ersten Blick auf jeden Fall. Jetzt fährt jeder Autofahrer mit einem breiten Grinsen auf die Tankstelle. Das hat aber den nachteiligen Effekt, dass die Leute wieder bereit sind, mehr Auto zu fahren. Und sie sind sogar bereit, Autos mit höherem Spritverbrauch zu kaufen. Die bieten die Hersteller nun auch verstärkt wieder an – statt weiter auf benzinsparende Fahrzeuge zu setzen. (more…)
Zeit mit einem Mythos aufzuräumen: Erneuerbare Energien sind deutlich preiswerter als Atom- und Kohlestrom – das zeigt eine Studie von Greenpeace Energy.
11 Cent mehr pro Kilowattstunde: Das ist der Aufpreis, den Stromkunden in Deutschland 2015 voraussichtlich für konventionelle Energieträger zahlen müssen. Diese „Konventionelle-Energien-Umlage“ ist fast doppelt so hoch wie die Mehrkosten für Erneuerbare Energien, so das Ergebnis der von Greenpeace Energy in Auftrag gegebenen Studie „Was Strom wirklich kostet“. (more…)