Author Archives: Guest Post

Regenwaldzerstörung: Protest gegen Procter & Gamble

Die Führungsetage von P&G in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio erhielt Besuch der etwas anderen Art: Neun Greenpeace-Aktivisten, einer von ihnen im Tigerkostüm, entrollten an den beiden Türmen des amerikanischen Firmensitzes zwei fünfzehn Meter hohe Banner. Sie protestierten damit gegen die Raubbau-Praxis zweifelhafter Palmölproduzenten, von denen P&G  Palmöl bezieht. (more…)

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Donau so bunt: Mehr Plastikmüll als Jungfische in Europas zweitgrößtem Fließgewässer

Alarmierende Ergebnisse liefern LimnologInnen der Universität Wien: Sie führten im Zuge eines Forschungsprojekts über Jungfische in der Donau erstmals eine Mengenabschätzung der Plastikfracht in Europas zweitgrößtem Fließgewässer durch und fanden heraus, dass die Donau in den Uferbereichen zwischen Wien und Bratislava mehr Plastikpartikel als Fischlarven transportiert. Dieses Ergebnis publiziert ein Team um Hubert Keckeis im Fachjournal “Environmental Pollution”.

Plastikmüll akkumuliert sich weltweit in sämtlichen Ökosystemen. Diesbezügliche Studien in Gewässern fokussieren fast ausschließlich auf die Situation in den Meeren; allgemein bekannt sind die riesigen schwimmenden Plastikteppiche im Atlantik und Pazifik. Sämtliche bisher untersuchten und beschriebenen Konsequenzen, die sich durch die Anreicherung von Plastik in marinen Systemen ergeben, sind auch in Flüssen zu befürchten. (more…)

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Undergraduate women in physics find strength in numbers

Prof. Young-Kee Kim leads conference for aspiring female scientists

On a mid-January Friday night, Savannah Thais stood at the podium in International House’s Assembly Hall and shared some of her experiences as a female student in physics. She described the refusal of some male students to work with her, the difficulty in finding a female professor or mentor in math or physics, and the common message from adults that “I can’t be ‘girly’ and good at physics.” (more…)

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Temperature and ecology: In Chile, rival barnacles keep competition cool

A lot of research shows that temperature can strongly influence species interactions and sometimes shape the appearance and functioning of biological communities. That’s why a newly published finding that changes in temperature did not alter the competitive balance of power between two rival species of Chilean barnacles is an ecological surprise.

PROVIDENCE, R.I. [Brown University] — Here are two facts that make the lowly barnacle important: They are popular models for ecology research, and they are very sensitive to temperature. Given that, the authors of a new study about a bellwether community of two barnacle species in Chile figured they might see clear effects on competition between these two species if they experimentally changed temperature. In the context of climate change, such an experiment could yield profound new insights into the biological future of a major coastline that is prized for its ecological, aesthetic, and economic values. (more…)

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Berkeley Lab Startup Wants to Know How Damaged Your DNA Is

Exogen can check the DNA health not only of an individual but that of an entire region, thus answering questions on the impact of environmental events.

Currently if a scientist or doctor wanted to measure the level of a person’s DNA damage, they would have to look at some cells in a fluorescent microscope and manually count the number of DNA breaks. This kind of counting is labor-intensive, time-consuming, and a highly subjective process. Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) scientist Sylvain Costes, who has spent over a decade studying the effects of low-dose radiation on cellular processes, came up with a way to automate the job using a proprietary algorithm and a machine to scan specimens and objectively score the damaged DNA. (more…)

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Study uncovers why almost winning is just as good for some gamblers

A new study led by the University of Exeter and Swansea University has pinpointed the changes in the brain that lead gamblers to react in the same way to near-misses as they do to winning.

The research shows that near-misses are underpinned by increases in the brain’s electrical activity, particularly in the theta frequency range – known to be involved in processing win and loss outcomes.

They found that these increases in theta are linked to both how severe someone’s gambling history is and how susceptible they might be to developing a future gambling problem. (more…)

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Bis 2030 kann Europa aus Atomkraft aussteigen. Unzulässig ist von Großbritannien geplante Förderung neuer AKW

BUND veröffentlicht Studie der Technischen Universität Wien und der Stiftung Umweltenergierecht Würzburg

Eine neue Studie der Technischen Universität Wien und der Würzburger Stiftung Umweltenergierecht, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seine österreichische Partnerorganisation Global 2000 veröffentlicht haben, hält den EU-weiten Atomausstieg bis 2030 für möglich. Voraussetzung dafür seien jedoch stärkere europaweite Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz und ein schneller weiterer Ausbau erneuerbarer Energien. Erforderlich seien weitreichende politische Beschlüsse wie das Setzen konkreter Ziele für mehr Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine grundlegende Reform des CO2-Zertifikatehandels. (more…)

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Allergikern blüht etwas: Erhöhte Fitness der Beifußambrosie in Europa nachgewiesen

Die ursprünglich aus Amerika stammende hochallergene Beifußblättrige Ambrosie entlässt ihre Pollen bis in den späten Herbst hinein und verlängert damit die Leidensphase von Allergikern erheblich. Das Gewächs ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Ein Team des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe-Universität Frankfurt zeigte jetzt in einer im Fachjournal Oecologia veröffentlichten Studie, dass sich die europäischen Populationen der invasiven Art weiterentwickelt und an Durchsetzungskraft gewonnen haben. In einer zweiten, in der Fachzeitschrift Biological Invasions publizierten Studie zeigt sich eine große phänotypische Variabilität der Art, die ebenfalls die weitere Ausbreitung befördern könnte. Eine nationale Strategie zur Bekämpfung der Art tut also not.

Während das unscheinbare Kraut mit dem wissenschaftlichen Namen Ambrosia artemisiifolia in Deutschland noch vergleichsweise selten vorkommt, ist es im Südosten Europas schon fester Bestandteil der Vegetation. Als Spätblüherin setzt die Ambrosie ihre Pollen erst im Spätsommer und lange bis in den Herbst hinein frei. Das bedeutet für Allergiker eine Verlängerung ihrer Leidenszeit bis in den Oktober hinein, bei warmen Wetterverhältnissen sogar bis in den Dezember. Die Pollen sind zudem erheblich aggressiver als die hiesiger Gräser und Bäume. Entsprechend hoch wäre die Zahl der Erkrankungen, wenn sich die Ambrosie auch in Deutschland ausbreiten würde, wie es frühere Studien nahelegen. (more…)

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