Tag Archives: Greenpeace

„Die große Chance, die Arktis zu schützen, bevor sie zerstört wird“

Wie wirkt sich die Versauerung der Ozeane in 20, 40 oder gar 100 Jahren aus? Heute hat das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel die Ergebnisse eines Experiments aus dem Jahr 2010 veröffentlicht – das Greenpeace mit einer Schiffstour in die Arktis unterstützt hat. Iris Menn, Meeresbiologin, erinnert sich im Interview an die Expedition.

Der zunehmende Ausstoß von Treibhausgasen macht nicht nur dem Klima zu schaffen. Unsere Meere nehmen CO2 aus der Atmosphäre auf, das sich im Wasser zu Kohlensäure wandelt. Steigender CO2-Ausstoß lässt auch die Aufnahme in das Meer steigen – das Wasser wird sauer. (more…)

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Risiko Tagebau – Dorf von Erdrutsch bedroht

Ein neues Greenpeace-Gutachten unterstreicht das Risiko eines Erdrutsches durch den neu geplanten Tagebau Welzow-Süd II. Durch den geplanten Braunkohletagebau Welzow-Süd II drohen massive Erdrutsche sowie ein Dammbruch.

Dies weist Greenpeace durch eine neue Studie nach. Die Gefahr einer katastrophalen Rutschung durch den von Vattenfall geplanten Tagebau bedroht insbesondere das Dorf Lieske. Der Ort würde künftig auf einem bis zu 600 Meter schmalen Damm zwischen dem Sedlitzer See und dem tieferliegenden geplanten Tagebau liegen. Ein Leck an der unterirdischen Dichtwand zwischen See und Tagebau könnte Teile des Damms und damit des Dorfs abrutschen lassen. Das belegt ein von Greenpeace in Auftrag gegebenes Gutachten des Geologen Dr. Ralf Krupp. “Der Sicherheitsabstand zwischen Tagebau und Sedlitzer See ist viel zu gering. Der neue Tagebau gefährdet Leib und Leben der Anwohner und Bergleute im Tagebau”, sagt Gerald Neubauer, Energie-Experte von Greenpeace. (more…)

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Erneuerbare erwirtschaften 17 Milliarden Euro in 2012

Im Jahr 2012 führte die wachsende Nutzung von Wind, Sonne und Biomasse zu einem Rekordwert in der bundesweiten Wertschöpfung von 17 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in einer aktuellen Studie für Greenpeace.

Zwei Drittel der Wertschöpfung kommt dabei Städten und Gemeinden zu Gute. “Die Erneuerbaren Energien treiben die Wirtschaft in strukturschwachen ländlichen Regionen an”, sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. Diesen Motor dürfe die Bundesregierung mit ihrer Reform des Erneuerbaren Energien-Gesetzes nicht fahrlässig abwürgen. (more…)

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Schleppender Start für den Meeresschutz: UN-Treffen zur biologischen Vielfalt der Meere

Die erste Meereschutzkonferenz nach Rio+20 ist vorbei. Und das Schiff scheint Segel gesetzt zu haben, zwar langsam und gehemmt von eisigem Gegenwind, aber es ist in See gestochen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bündnis „High Seas Alliance“ (HSA), an dem sich neben anderen Meeresschutzorganisationen auch Greenpeace beteiligt.

Im Zentrum der Verhandlungen stand ein neues Durchführungsabkommen im Sinne des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (SRÜ). Dieses erhielt von vielen Staaten starke Unterstützung, darunter die G77 und China, die Europäische Union, Australien, Mexico und Neuseeland. Trotzdem verlangsamten die Blockadeversuche einer kleinen Minderheit dieses Prozess deutlich. (more…)

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Rettet die Biene: Informationen und Tipps für Verbraucher

Europaweit kollabieren ganze Bienenvölker. In Deutschland starben in den letzten Jahren jährlich bis zu 30 Prozent der Bienenvölker; und auch weltweit berichten Imkerinnen und Imker von einem plötzlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen. Greenpeace zeigt im neuen Ratgeber „Rettet die Biene“, wie jeder Einzelne zum Bienenschutz beitragen kann.

Das weltweite Bienensterben betrifft uns alle. Ein Drittel unserer Nahrungsmittel gäbe es ohne bestäubende Insekten wie die Bienen nicht. Bienen besuchen viele unterschiedliche Blüten wie Raps, Sojabohnen, Zwiebeln, Gurken, Brokkoli und Sonnenblumen – aber auch Äpfel, Orangen, Blaubeeren, Avocados, Tee und Kaffee. (more…)

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Rückverfolgbarkeit von Fischprodukten nicht ausreichend

Fischprodukte von Iglo kann der Verbraucher am schlechtesten zurückverfolgen, die von Frosta am besten. Das ist das Ergebnis eines Greenpeace-Tests von Juni. Zehn verschiedene Fischmarken im Vergleich zeigen: Die Rückverfolgbarkeit von Speisefischen reicht noch lange nicht.

Bei dem Test untersuchte Greenpeace die Informationen, die der Käufer über den Tracking- beziehungsweise QR-Code bekommt. Iglo schnitt dabei am schlechtesten ab: Zu nur 24 Prozent erfüllte das Unternehmen die von Greenpeace geforderten Angaben über Herkunft und Verarbeitung. Bei Frosta sieht das mit 65 Prozent schon anders aus. “Iglo gibt über seinen Trackingcode nicht mehr Informationen preis, als bereits auf der Verpackung angegeben sind. Das ist aus unserer Sicht eine Verbrauchertäuschung”, sagt Iris Menn, Meeresexpertin bei Greenpeace. (more…)

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Illegales Tropenholz – erster Verdachtsfall in Deutschland

Zum ersten Mal seit die neue EU-Holzverordnung (März 2013) gültig ist, hat Greenpeace eine anscheinend illegale Holzlieferung in Deutschland ausfindig gemacht. Aktivisten haben das tropische Wenge-Holz aus der Demokratischen Republik Kongo am 1. August in einem Sägewerk in Gütersloh entdeckt. Greenpeace informierte die zuständige Behörde für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), legte Beschwerde ein und erstattet Anzeige gegen Unbekannt mit der Aufforderung entsprechend des HolzSiG Maßnahmen einzuleiten.

Der aktuelle Fall könnte wegweisend für die weitere Umsetzung des Gesetzes in Deutschland sein. „Wir haben hier einen Präzedenzfall zur Umsetzung des Holzgesetzes in Deutschland. Die Kontrollbehörde muss diese Lieferung sofort überprüfen und beschlagnahmen und die erforderlichen rechtlichen Schritte einleiten“, sagt Andrea Cederquist, Waldexpertin bei Greenpeace. „Illegaler Holzeinschlag, Korruption und Gewalttaten sind gängige Praxis der internationalen Holzmafia. Es darf deshalb nicht sein, dass illegal vergebene Lizenzen ohne weiteres die Sorgfaltsprüfung der europäischen Behörden bestehen.“ (more…)

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Chernobyl Effects Could Last for Centuries

Nearly 25 years after the worst nuclear accident in history, new scientific findings suggest that the effects of the explosion at Chernobyl have been underestimated. Experts last month published a series of studies indicating that, contrary to previous findings, populations of animals decreased in the exclusion zone surrounding the site of the former nuclear power plant, and that the effects of radioactive contamination after the outbreak had been “overwhelming.”

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