Tag Archives: China

Machen schlechte Luft: Outdoor-Jacken

Ob China, Arktis oder Südafrika – und vermutlich auch bei Ihnen zu Hause: PFC-Chemikalien lassen sich weltweit nachweisen. Sie gelangen in Hausstaub, Trinkwasser und Blut, weil sie in großen Mengen in der Textilproduktion eingesetzt werden. Greenpeace wollte wissen, wie viel davon in unserer Outdoor-Kleidung steckt und hat Jacken und Handschuhe ins Labor geschickt.

In allen 17 Produkten wiesen zwei unabhängige Labore per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) und andere Schadstoffe nach. An neun der 17 Proben hat Greenpeace erstmals testen lassen, ob die Giftstoffe aus den Textilien auch an die Luft abgegeben werden. Auch das ist der Fall. (more…)

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Elefantengipfel geht zu Ende

WWF: Deklaration ist Schritt in richtige Richtung

Zum Abschluss des Elefantengipfels in Botswana sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland:

„Die Botswana-Deklaration zur Bekämpfung der Wilderei und dem Schutz der Afrikanischen Elefanten geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Damit die dringend notwenigen Sofortmaßnahmen kein reiner Papiertiger werden, muss die Deklaration schnellstmöglich von allen afrikanischen Staaten mit Elefantenvorkommen und von den asiatischen Abnehmerländern für illegales Elfenbein unterzeichnet und umgesetzt werden.  (more…)

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Schweiz/EU: Nur der Weg ist das Problem

Während die grossen Schweizer Medien passen, zeigt sich «Die Zeit» mutig: das Verhältnis Schweiz/EU ist längst DAS Thema!

Peer Teuwsen, noch-verantwortlicher Redaktor für die Schweizer Ausgabe der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» und bald neuer Verantwortlicher für deren Hamburger Ausgabe, ist ein kluger Mann. Wenn Andere für ein Podiumsgespräch meist extreme Meinungsgegner engagieren, führt das zwar zum erwarteten unterhaltsamen Klamauk, im Resultat aber meist zu einem Schwarzweissbild mit dem Ziselierungsgrad des Freiburger Kantonswappens. Teuwsen dagegen lädt Leute ein, die ähnliche Ansichten haben. Das führt zu differenzierten Diskussionen. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. (more…)

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Die Revolution des Kleinen Prinzen

Parteichef Xi Jinping hat zehn Jahre Zeit, seine ehrgeizigen Reformziele zu verwirklichen. Zum Wohl Chinas und der Welt.

Kaum vom 3. Plenum des 18. Zentralkomitees der KP im November verabschiedet, nehmen die chinesischen Reformen langsam Gestalt an. Chinesische Kommentatoren vergleichen schon jetzt 3/18 mit 3/11. Hinter den in China beliebten Kurzformeln verbirgt sich stets Wichtiges. Am 3. Plenum des 11. Parteitages nämlich setzte im Dezember 1978 der grosse Revolutionär und Reformer Deng Xiaoping die Wirtschafts-Reform in Bewegung. Dies nach dreissig Jahren Maoismus, einer grossen Hungersnot 1958-69 (45 Millionen Tote), der Katastrophe der Grossen Proletarischen Kulturrevolution 1966-76, nach einer Zeit allgemeiner, kollektivierter und egalitärer Armut. Der Rest ist Geschichte. (more…)

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Philippinen: Die strategischen Ziele der Nothilfe

Mehrere Nato-Staaten verschaffen sich durch den Nothilfe-Einsatz auf den Philippinen einen strategischen Vorteil gegenüber China.

Wie Presseberichte bestätigen, nutzen mehrere NATO-Staaten und der NATO-Kooperationspartner Japan die Taifun-Katastrophe auf den Philippinen, um Widerstände gegen die militärische Präsenz vor allem der USA auszuhebeln. Das Mittel dazu ist demnach die Entsendung von Flugzeugträgern mitsamt Begleitflotte durch die Vereinigten Staaten und Grossbritannien – zu Zwecken der Nothilfe. Im Hinblick auf US-Soldaten, die mit Kriegsschiffen, Militärflugzeugen und Kampfhubschraubern Hilfsgüter transportieren, urteilt die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. November 2013: «Die Amerikaner treten mit ihrer umfangreichen Nothilfe einem alten Verbündeten zur Seite und nutzen zugleich die Gelegenheit, sich einen strategischen Vorteil in der Region zu verschaffen.»

Dank der militärischen «Katastrophendiplomatie» könne «das amerikanische Militär die Freundschaften in der Region vertiefen und sich eine militärische Präsenz sichern, ohne dass diese wirkt, als richte sie sich gegen China». Mit Blick auf die «Kritik an der vermehrten Präsenz amerikanischer Kriegsschiffe» in der philippinischen Bevölkerung heisst es: «Die humanitären Einsätze sind da ein willkommenes Gegenargument.» (more…)

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Kleidung unter der Detox-Lupe: Neuer Einkaufsratgeber für giftfreie Mode

Kennen Sie das schmutzige Geheimnis Ihrer Kleidung? Egal ob billig oder teuer – Kleidung wird mit viel Chemie traktiert, bevor sie auf dem Bügel hängt. Der neue Textilratgeber von Greenpeace zeigt, welche Label dem Verbraucher wirklich schadstofffreie Kleidung bieten – und welche nur Feigenblättchen sind.

In unserer Kleidung sind etliche Substanzen, die selbst in kleinsten Mengen Umwelt und Gesundheit schädigen. Vor allem die kostbare und rare Ressource Wasser wird mit den giftigen Stoffen aus den Kleiderfabriken verschmutzt. Die Textilindustrie – so zeigen Greenpeace-Tests – ist eine Industrie, die dringend entgiften muss. (more…)

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Drei Lügen gegen Ökostrom und was man tun kann

Eine Kampagne strickt ein raffiniertes Lügengeflecht und behauptet, der subventionierte Solar- und Windstrom sei der Preistreiber

upg. In Deutschland blasen Lobbys zum Angriff auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG. Solar- und Windstrom seien schuld daran, dass der Strompreis ab 2014 bereits wieder um einen Cent pro Kilowattstunde teurer wird. Doch die erneuerbare Energie sei nicht die Hauptschuldige an den steigenden Strompreisen, erklärt Franz Alt, der frühere ARD-Journalist und Verfechter alternativer Energien. Er wehrt sich gegen ein «raffiniertes Lügengeflecht». Die deutsche Zeitung «Welt» gibt ihm recht: «Der erneute Anstieg der Ökostrom-Umlage ist nur zu einem geringen Teil auf den Bau neuer Solar- und Windparks zurück zu führen. Die wahren Kosten der Energiewende verstecken sich woanders.»

Die drei Lügen

Erste Lüge: Die erneuerbaren Energien sind die Preistreiber. (more…)

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Zähne im Schredder

WWF begrüßt starkes Zeichen der USA im Kampf gegen Elefantenwilderei

Im Kampf gegen die Elefantenwilderei in Afrika setzen die USA ein starkes Zeichen. Gestern Abend sind sechs Tonnen vom US-Zoll beschlagnahmter Elfenbeinprodukte vernichtet worden. Der WWF begrüßt diese Aktion gegen den illegalen Elfenbeinhandel aufgrund seiner symbolische Wirkung: „Die Wildereikrise in Afrika verschärft sich immer mehr. Etwa jede Viertelstunde wird ein Elefant für sein Elfenbein getötet. Nur wenn wir die Absatzmärkte schließen und die Nachfrage eindämmen, wird die Wilderei aufhören, “ sagte Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. (more…)

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