Category Archives: Nature

„Comeback“ gefährdeter Tierarten

Naturschutz in Europa trägt Früchte

Trotz des voranschreitenden Artensterbens gibt es Hoffnung: In den vergangenen fünfzig Jahren haben sich die Bestände vieler, in Europa fast ausgerotteter Tierarten, dank intensiver Naturschutzbemühungen deutlich erholt. In einer bisher einmaligen Zusammenstellung zeigt dies eine Studie des NABU-Dachverbands BirdLife International, der London Zoological Society sowie des European Bird Census Council, die am heutigen Donnerstag in London vorgestellt wird. In der Studie wird die eindrucksvolle Rückkehr von fast 40 Säugetier- und Vogelarten untersucht. Für Deutschland wurden gute Ergebnisse für Biber, Kranich und Seeadler erzielt. Auch Schwarzstorch, Uhu und Wanderfalke haben von europäischen Naturschutzbemühungen erheblich profitiert. Weiterhin Handlungsbedarf sieht der NABU jedoch unter anderem bei Wiesenvögeln. (more…)

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Welches Fleisch soll es sein? Warum Bio besser ist

Wir Deutsche essen sehr viel Fleisch. Das hat Folgen. Intensivtierhaltung ist bei uns längst die Regel. Dabei werden die Tiere den Bedingungen angepasst und nicht umgekehrt. Auf einem Biohof dagegen zählen die Bedürfnisse der Tiere. Bio-Fleisch ist auch besser für das Klima – und für unser Trinkwasser.

Hausschweine haben einen großen Bewegungsdrang und sind sehr reinlich und neugierig. Bio-Bauern berücksichtigen das und bemühen sich um eine tiergemäße Haltung. Ihre Schweine bekommen Stroh als Spielzeug, zum Nestbau und zum Wühlen. Liege- und Kotplätze sind voneinander getrennt. Bioschweinen steht ein Auslauf im Freien zur Verfügung, wo sie Regen, Sonne, Wind und Gerüche erleben können – im Gegensatz zur reizarmen Umgebung eines konventionellen Stalls. Außerdem stärkt das ihr Immunsystem und sie brauchen weniger oder keine Antibiotika. (more…)

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Mit einem Huf im Grab

WWF: Asiens Hirsche, Büffel und andere Huftiere stehen vor der Ausrottung

In Südostasien sieht es nicht gut aus für alles was Hufe trägt. Der Bestand an Wasserbüffeln, Wildrindern, Hirschen und anderen Huftieren geht rapide zurück. Zu diesem Fazit kommt der WWF in einem jetzt vorgelegten Report. Demnach ist die Mekong-Region besonders betroffen. Dazu gehören Teile von Südchina, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Mit dem Schumburgk Hirsch, einem ehemaligen Bewohner der offenen Gras- und Sumpflandschaften Thailands und dem einst in Trockenwäldern heimischen Kouprey seien im vergangenen Jahrhundert zwei Arten aus der Familie der Hornträger ausgestorben.

Der WWF befürchtet, dass eine Reihe von verwandten Arten dieses Schicksal bald teilen könnten, wenn es nicht gelingt den Druck auf die Wälder zu reduzieren. Seit 1973 fiel etwa ein Drittel des Waldes den Kettensägen und der Brandrodung zum Opfer. Mit dem Wald schrumpfte der Lebensraum für viele Tiere. Besonders gefährdet ist das Saola, ein erst 1993 entdecktes Wildrind. „Es ist nahezu unmöglich, diesen extrem scheuen Waldbewohner zu Gesicht zu bekommen“, berichtet Stefan Ziegler vom WWF Deutschland. Entsprechend unsicher seien die Bestandszahlen. Die Schätzungen schwanken zwischen einem Dutzend bis hin zu wenigen 100 Exemplaren. (more…)

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Wohnungsputz für Meise und Kleiber

Der Spätsommer ist die richtige Zeit, die Vogel-Nistkästen zu reinigen

Im September hat der auch der letzte Vogelnachwuchs die Nistkästen verlassen. Nun gilt es, alte Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken aus den Kästen und Höhlen zu entfernen, damit die Vogelbrut im kommenden Jahr nicht übermäßig befallen wird.

Zum Reinigen dürfen niemals scharfe chemische Reinigungsmittel oder gar Desinfektionsmittel verwendet werden. Es reicht, wenn der Kasten gründlich ausgefegt wird. Bei starkem Parasitenbefall kann man auch mit klarem Wasser und gegebenenfalls etwas Sodalauge ausspülen. Anschließend sollte das Kasteninnere gut austrocknen können. Schließlich muss der Nistkasten nicht unsere Hygiene-Vorstellungen der eigenen “guten Stube” erfüllen. (more…)

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Impressionen aus dem Bergnebelwald

Die Schönheit des Kafa-Biosphärenreservats in Äthiopien in bewegten Bildern

Im Kafa-Biosphärenreservat, inmitten der immergrünen Bergnebelwälder, wächst und gedeiht der Wildkaffee. Die Ursprungsregion des Arabica-Kaffee beherbergt eine atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt: Flusspferde, Baumfarne, Affen, Wildkaffee, exotische Vögel und Löwen. Genießen Sie fantastische Ausblicke über die Weiten der Berge und Wälder, faszinierende Kulturen und traditionelle Kaffeezeremonien. Kommen auch Sie nach Kafa und erleben diese einzigartige Gegend, fernab ausgetretener Touristenpfade. (more…)

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Bad news for prey: New research shows that predators can learn to read camouflage

Camouflaged creatures can perform remarkable disappearing acts but new research shows that predators can learn to read camouflage.

The study, which used human subjects as predators searching for hidden moths in computer games, found that the subjects could learn to find some types of camouflaged prey faster than others. 

The research was carried out by the University of Exeter and the University of Cambridge and is published in the journal PLOS ONE. Moths with high contrast markings – that break up the shape of the body, like that of a zebra or giraffe – were best at evading predation at the start of the experiment. However humans learnt to find these prey types faster than moths with low contrast markings that match the background, like that of a stick insect or leaf bug. (more…)

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Invasive Arten besser kontrollieren!

Gemeinsame Regelung für ökologische Zeitbomben ist überfällig

Der NABU und sein Dachverband BirdLife International haben die heute von der EU-Kommission vorgelegten Vorschläge für eine Verordnung zu invasiven Arten begrüßt, fordern aber Nachbesserungen. Die Verordnung soll dazu beitragen, gebietsfremde Arten besser zu kontrollieren und einzudämmen, etwa durch Verbote der bewussten Ausbringung und Aktionspläne zur Beseitigung bereits eingewanderter Arten. „Weltweit gehören invasive Arten zu den größten Bedrohungen der biologischen Vielfalt. Es handelt sich um ökologische Zeitbomben“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der Vorschlag für eine EU-Verordnung sei mehr als überfällig, zumal sich die Vertragsstaaten der Biodiversitäts-Konvention (CBD), darunter alle EU-Mitgliedstaaten, bereits 1992 dazu verpflichtet hätten, die Einwanderung neuer invasiver Arten zu verhindern sowie bereits eingewanderte Arten besser zu kontrollieren. (more…)

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