Category Archives: Environment

Schmetterlinge reagieren stark auf Klimaerwärmung

Viele Tier- und Pflanzenarten verlassen in Folge der Klimaerwärmung ihre bisherigen Verbreitungsgebiete und wandern langsam nach Norden oder in höhere Gebirgslagen. Bestehende Schutzgebiete werden möglicherweise auf lange Sicht nicht mehr jene Arten beherbergen, für deren Schutz sie einst bestimmt waren. Zu diesem Befund, der aktuell im Fachmagazin PLOS ONE erscheint, kommt ein internationales Team, an dem auch Biodiversitätsforscherin Andrea Grill von der Universität Wien beteiligt war. Die WissenschafterInnen untersuchten die Diversität der Schmetterlinge im griechischen Dadia National Park.

Ausgangspunkt für die Untersuchung waren die 1998 von Andrea Grill im Rahmen ihrer Diplomarbeit erhobenen Daten von Schmetterlingen im griechischen Dadia National Park, der in den Rhodopen im Nordosten des Landes liegt. Heute forscht die Elise-Richter-Stipendiatin am Department für Tropenökologie und Biodiversität der Tiere der Universität Wien und freut sich darüber, mit ihrer Diplomarbeit die Basis für eine internationale Studie vorbereitet zu haben. “Wir konnten, indem wir die damaligen Ergebnisse mit aktuellen verglichen, beweisen, dass Schmetterlinge relativ rasch auf Klimaveränderungen reagieren”, so Andrea Grill. (more…)

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Glyphosat soweit das Auge reicht

Gift gelangt in Oberflächengewässer und gefährdet Amphibien

Wanderte Theodor Fontane heutzutage durch die Mark Brandenburg, so würden endlose Felder mit heranreifendem Mais seine Spaziergänge begleiten und vielerorts blickte er von den Türmen der Backsteingotik herab auf die riesigen, graugrün glänzenden Foliendächer von Biogasanlagen. Die Agrarlandschaften Brandenburgs haben sich im vergangenen Jahrzehnt rasant verändert. In vielen Regionen dominieren gegenwärtig die Anbaukulturen Mais und Raps. Allein diese beiden Kulturen nahmen 2012 rund 31 Prozent der Anbaufläche ein, wobei der Anteil der Maisflächen im gesamten Land zwischen 2002 und 2012 von 10 auf 18 Prozent angestiegen ist. Silomais wird hauptsächlich als Viehfutter und für die Biogaserzeugung verwendet. (more…)

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Was uns im Februar so blühen kann !

Zum Beispiel die Haselnuss, die in milden Wintern schon im Januar
blüht, die dieses Jahr also seit Wochen in der Westhälfte die Allergiker nervt.
Auch die Erlenpollen machen sich im Südwesten inzwischen bemerkbar.
Fürs Auge schön zeigen sich im Laufe des Monats Schneeglöckchen,
Krokusse und Winterlinge. Zumindest am Boden wird es also langsam
bunter.

Und was kann uns meteorologisch blühen? (more…)

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Erfolgreiche Renaturierung von Gewässern: Das biologische Umfeld ist entscheidend

Aufwändige Renaturierungsmaßnahmen sollen die biologische Vielfalt zurück in Bäche und Flüsse holen. Doch der Erfolg ist nicht garantiert. Woran liegt’s? Gewässerökologen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) haben 18 Gewässerrenaturierungen untersucht. Sie konnten belegen, dass Fischarten meist dort wieder einwandern, wo schon das biologische Umfeld Vielfalt bietet. Wie das Artenspektrum in der Umgebung aussieht, gehört zu den wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Wiederansiedlung und sollte daher schon bei der Planung von Renaturierungen berücksichtigt werden. Die Studie ist im Januar 2014 im Fachmagazin PlosOne erschienen.

Renaturierungen von Bächen und Flüssen lassen sich nicht allein am Reißbrett planen. Neben der Lebensraumvielfalt im Gewässer selbst und der Nutzung der Umgebung bestimmen eine ganze Reihe weiterer Faktoren, ob ein Lebensraum eine artenreiche Lebensgemeinschaft beherbergen kann und wird. Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) untersuchten 18 renaturierte Gewässerabschnitte im Hinblick auf die dort vorhandenen  Fischpopulationen. (more…)

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Auf Standby für Atommüll-Endlagerung: Die Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben muss aufgehoben werden

Die juristische Auseinandersetzung um den Endlagerstandort Gorleben geht in eine neue Runde. Greenpeace und der niedersächsische Forstbesitzer Fried Graf von Bernstorff reichen heute beim Verwaltungsgericht Lüneburg Klage gegen eine sogenannte Veränderungssperre ein, die seit dem Jahr 2005 auf dem Salzstock liegt. Beklagte ist die Bundesregierung.

Um Gorleben ungestört erkunden zu können, erließ der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Die Grünen) eine Rechtsverordnung, die jegliche Veränderung im Salzstock unterhalb einer Tiefe von 50 Metern untersagt. Der Grund: Der unberührte Salzstock sollte als einziger Standort in der Bundesrepublik für die Endlagerung von Atommüll gesichert werden. (more…)

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Stau

So mancher Leser mag bei dem Wort “Stau” zunächst an die vielen
entspannenden und äußerst sinnvoll verbrachten Stunden zurückdenken,
die man entweder beim täglichen Weg zur Arbeit oder auf dem Weg in
den Sommerurlaub zwischen all den anderen fröhlichen Gesichtern in
einer Lawine aus Blech und einer Wolke aus Abgasen verbracht hat. (more…)

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Mit dem Computer gegen Lawinen

Innsbrucker Informatiker unterstützen mit zwei Forschungsarbeiten den Tiroler Lawinenwarndienst. Ziel ist es, dem Warndienst seine Arbeit zu erleichtern. Ein aus einer Masterarbeit hervorgegangenes Programm ist bereits im produktiven Einsatz und beschleunigt die Arbeit der Lawinenexperten.

Laut Saisonbericht der österreichischen Lawinenwarndienste starben in der vergangenen Wintersaison 27 Personen durch Lawinen, 58 Personen wurden verletzt. Auch im laufenden Winter gab es bereits Lawinentote. Schaut man sich die Zahlen im langjährigen Durchschnitt an, so erkennt man trotz des drastischen Anstieges an Wintersportlern, die sich im freien Skigelände aufhalten, einen gleichbleibenden Trend. Dies verdeutlicht u.a. die Bedeutung der Lawinenwarndienste: Für die Einschätzung der Lawinengefahr sind in Tirol der Lawinenwarndienst, in den einzelnen Gemeinden die Lawinenkommissionen zuständig. Mit zwei Forschungsarbeiten unterstützen Innsbrucker Informatik-Studenten den Lawinenwarndienst in der täglichen Arbeit. Das Ergebnis einer der beiden Arbeiten ist bereits im produktiven Einsatz. „Ein wichtiger Teil der Arbeit des Lawinenwarndienstes sowie der Lawinenkommissionen ist die genaue Analyse der Schneedecke und deren Interaktion mit dem aktuellen Wettergeschehen“, erklärt DI Robert Binna, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) am Institut für Informatik. (more…)

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