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Weltklimarat IPCC – Report zum Zustand des Weltklimas

Rekordtemperaturen und Überschwemmungen – Superlative in immer kürzeren Intervallen. Und der Mensch hat das zum größten Teil selbst zu verantworten.

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Die Erde erwärmt sich weiterhin in einem rasanten Tempo und die Meeresspiegel steigen stärker an als bisher prognostiziert. Das besagt der jüngste Report des sogenannten Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change), der am Freitag, dem 27. September in Stockholm veröffentlicht wurde. (more…)

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Warme und saure Sintflut?

WWF zum Klimabericht des IPCC: „Klimaschutz und Meeresschutz verbinden“ zum Klimabericht des IPCC: „Klimaschutz und Meeresschutz verbinden“

Der vom Menschen gemachte Klimawandel hat stärkere Auswirkungen auf die Weltmeere als bislang bekannt. Dies geht aus den heute in Stockholm vorgestellten Ergebnissen des Klimabericht des IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Change) hervor.  Die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen wirken direkt auf die Ozeane: Die Meere werden saurer, weil das Meerwasser CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt und sich daraus Kohlensäure bildet. (more…)

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Weltweit Wilderei-Exzesse stoppen

WWF fordert Sofortaktion der UNO gegen Wildereikrise

Mehr als geschätzt 19 Milliarden US-Dollar jährlich werden weltweit mit illegalen Wildtierprodukten umgesetzt. Derzeit stehen vor allem afrikanische Elefanten und Nashörner im Fadenkreuz der Wilderer. Dabei ist der illegale Artenhandel längst zur Bedrohung von Frieden und Sicherheit der betroffenen Staaten geworden. Mit welchen Maßnahmen die internationale Gemeinschaft die Wilderei bekämpfen kann, wird auf Einladung von Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba und Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle am Donnerstag während der 68. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York mit  Staatspräsidenten und hochrangigen Entscheidungsträgern zahlreicher Staaten diskutiert. Ziel der UNO müsse sein, das Problem so ernst zu nehmen wie den Handel mit Drogen, Waffen und Menschen, fordert der WWF. (more…)

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Klimaneutraler Watt-Tourismus?

WWF-Studie: 10-Punkte-Plan für klimafreundlichen Urlaub am Wattenmeer

Hamburg/Husum – Ein Urlaub an der Nordseeküste ist zwar weit klimafreundlicher als eine Flugreise in entfernte Weltregionen, dennoch ist die Klimabelastung noch viel zu hoch. Das geht aus einer heute vom WWF veröffentlichten Machbarkeitsstudie  zu klimafreundlichem Tourismus in der Wattenmeer-Region hervor. Eine jährliche Belastung von 1,5 Mio. t CO2-Äquivalenten durch den in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden stattfindenden Wattenmeer-Tourismus ermittelt die vom Kieler „Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa“ durchgeführte Studie. Dies entspricht 148 kg CO2-Äquivalenten pro Urlaubsreise bzw. 15 kg CO2-Äquivalenten pro Person und Urlaubstag. Von „klimaneutral“ ist der Urlaub am Wattenmeer also noch weit entfernt. Für die Umweltschützer liegt die Lösung jedoch nicht im Verzicht auf den Nordseeurlaub: In einem 10-Punkte-Plan schlägt der WWF vor allem Umstellungen im Verkehrsbereich, energetische Gebäudesanierung, Nutzung erneuerbarer Energien, Transparenz beim CO2-Verbrauch der touristischen Angebote, eine bevorzugt regionale Verpflegung der Gäste, sowie eine bessere Kooperation der Akteure vor. (more…)

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Versenkte Millionen – Steuergrab Elbvertiefung

BUND, NABU und WWF: „Verzicht auf Flussvertiefungen spart 570 Millionen Euro“

Hamburg – Flussvertiefungen kommen nicht nur die Natur teuer zu stehen sondern auch den Steuerzahler: Bis zu 591 Millionen Euro Steuergelder werden allein durch die geplante Elbvertiefung verschwendet. Das geht aus einer aktuellen Kostenanalyse hervor, die das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung im Auftrag des WWF erstellt hat. Das Aktionsbündnis Lebendige Tideelbe machte heute auf das “Steuergrab Elbvertiefung” aufmerksam, indem die Verbände symbolisch einen überdimensionalen Geldschein in der Elbe versenkten. “Deutschland kann sich den unkoordinierten Ausbau von drei konkurrierenden Hafenstandorten nicht leisten – weder ökologisch noch ökonomisch”, so das gemeinsame Fazit von BUND, NABU und WWF.

Laut IÖW-Analyse belaufen sich die Ausgaben für die geplanten Vertiefungen von Elbe und Weser nach bisherigem Stand bis zu 591 Mio. Euro für die Elbvertiefung sowie ca. 125 Mio. Euro für die Weservertiefung. In beiden Fällen gehen mehr als die Hälfte der Kosten zu Lasten der bundesweiten Steuerzahler: 56 % der Kosten für die Elbvertiefung und 62 % der Ausgaben für die Weservertiefung trägt der Bund – den Rest die Länder. Die deutschen Steuerzahler haben sich aber auch schon am Bau des einzigen deutschen Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven beteiligt – insgesamt wurden bereits 1,2 Milliarden Euro in den Bau des JadeWeserPorts investiert, davon 824 Mio. Euro aus Steuergeldern. Dort können Schiffe bis 16 Meter Tiefgang problemlos abgefertigt werden – auch nach einem erneuten Ausbau wären Elbe und Weser zu flach für diese modernen, riesigen Schiffe. (more…)

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Rettung des Regenwaldes in Paraguay – Schutz vor Abholzung wird verlängert

Es ist ein Riesenerfolg für den WWF: Paraguay hat sein “Zero Deforestation Law” verlängert – ein Gesetz, das den Regenwald vor der Abholzung schützen soll. Es war Rettung in letzter Minute, beinahe wäre das Abholzungsverbot Ende 2013 ausgelaufen. Dabei handelt es sich hier um einen der am meisten bedrohten Regenwälder der Welt.

Bis 2004 hatte Paraguay die höchste Abholzungsrate in Amerika und die zweithöchste der ganzen Welt. Fast sieben Millionen Hektar Regenwald wurden vernichtet, bis die Regierung das “Zero Deforestation Law” einführte. “Null Abholzung” ist der umgangssprachliche Name für das Gesetz, und der Name ist – beinahe – Programm: Seit der Einführung ist die Vernichtung des Atlantischen Regenwalds in Paraguay um 90 Prozent zurückgegangen. Der WWF hat entscheidend dazu beigetragen, dass der wertvolle Schutz des Regenwaldes in Paraguay verlängert worden ist. (more…)

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Muschel-Probleme ungelöst

WWF und Schutzstation Wattenmeer zum Start der Miesmuschelsaison: bestehende Praxis der Muschelfischerei in Schleswig Holstein ist unverträglich mit dem Nationalpark

Hamburg/Husum: Zum heutigen Auftakt der Fangsaison auf Miesmuscheln im schleswig-holsteinischen Wattenmeer üben die Umweltverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF Kritik an der Muschelfischerei. Die natürlichen Miesmuschelbestände wurden auf einen Bruchteil reduziert, doch es dürfen weiter wilde Muscheln gefangen werden. Zusätzlich errichtet man im Nationalpark bauliche Anlagen zur Saatmuschelgewinnung. (more…)

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Hai-Handel boomt

Spanien ist drittgrößte Haifangnation / EU verbietet „Finning“

Ein toter Hai in der New Yorker U-Bahn, aber bis zu 100 Millionen gefangene und getötete Haie jährlich – auf diese Diskrepanz macht der WWF anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Studie aufmerksam. Etwa ein Fünftel der weltweit gefangenen Haie gehen demnach auf das Konto von Indonesien und Indien. Direkt dahinter folgt Spanien, das neben Frankreich und Portugal zu den drei EU-Staaten unter den 20 größten Haifangnationen der Welt gehört. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von TRAFFIC, dem Artenschutznetzwerk von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN.  Angesichts dieser Zahlen bangt der WWF um den Fortbestand vieler Haibestände, etwa von Herings- oder Weißspitzen-Hochseehai. „Haie pflanzen sich sehr langsam fort. Daher sind sie besonders anfällig für Überfischung“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF.

Zwar wurde im März 2013 auf der Artenschutzkonferenz CITES  der bessere Schutz von fünf besonders bedrohten Hai-Arten beschlossen, doch bis die Maßnahmen greifen, dürften noch einige Jahre vergehen, so die Befürchtung des WWF. Die aktuelle Analyse kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass es besserer Kontrollen und einer lückenlosen Dokumentation bedürfe, um Verstöße gegen die neuen Bestimmungen zu verhindern. (more…)

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