Tag Archives: Israel

Fossiler Schädel verbindet Kontinente

Neuer Fund gibt Aufschluss über Einwanderung des modernen Menschen nach Europa

Bisher fehlte jede Spur von jenen modernen Menschen (Homo sapiens), die von Afrika aus ihren Weg nach Norden nahmen, um vor ca. 45.000 Jahren in Europa anzukommen und alle anderen menschlichen Lebensformen zu ersetzen. Nun wurde im Norden Israels in der Manot-Höhle ein Fund gemacht, der diese Lücke im Wissen über unsere eigene Herkunft schließt. Die rund 55.000 Jahre alten Überreste eines Gehirnschädels konnten von einem Team aus israelischen ForscherInnen und Anthropologen der Universität Wien sowie des Max-Planck-Institutes Leipzig mit modernsten Computer-Methoden untersucht werden. Die Ergebnisse, welche einen Teil der Menschheitsgeschichte in Raum und Zeit neu verbinden, erscheinen nun aktuell im Fachjournal “Nature”. (more…)

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Biblische Ökosysteme widerstehen mehr als sieben Dürrejahren

Tübinger Forscherin weist hohe Widerstandskraft der Vegetation im Nahen Osten gegenüber Klimaveränderungen nach

Die Ökosysteme des Nahen Ostens beherbergen eine weltweit einzigartige Artenvielfalt, darunter auch die Vorläufer der wichtigsten Nutzpflanzen. Doch die Klimaszenarien gerade für diese Trockengebiete sind alarmierend: In einer Region, in der bereits jetzt pro Kopf besonders wenig Wasser verfügbar ist, werden in Zukunft noch weniger Niederschläge erwartet. Dies könnte die Funktion dieser Ökosysteme sowie das Überleben wichtiger Arten bedrohen. Ein Forscherteam unter der Leitung von Professorin Katja Tielbörger vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen hat in Israel Langzeitexperimente durchgeführt, um diese Prognosen zu testen. Über neun Jahre hinweg wurden die artenreichen Pflanzengemeinschaften künstlicher Trockenheit ausgesetzt, wie sie für die Klimaszenarien relevant sind. Auch die Auswirkung von höheren Niederschlägen als üblich untersuchten die Wissenschaftler. Sie wählten vier Ökosysteme entlang eines Trockenheitsgradienten aus, die von extremer Wüste mit 90 Millimetern Jahresniederschlag bis hin zu feucht-mediterranen Bedingungen bei 800 Millimetern Regen im Jahr reichten. (more…)

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How do you feed a hungry quasar? With a ‘super boost,’ scientists say

The universe’s oldest, brightest beacons may have gorged themselves in the dense, cold, gas flows of the early cosmos — creating a kind of energy drink for infant black holes in the young universe — according to new research by scientists at Yale University and the Weizmann Institute in Israel. (more…)

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Confirmed: Stellar Behemoth Self-Destructs in a Type IIb Supernova

Our Sun may seem pretty impressive: 330,000 times as massive as Earth, it accounts for 99.86 percent of the Solar System’s total mass; it generates about 400 trillion trillion watts of power; and it has a surface temperature of about 10,000 degrees Fahrenheit. Yet for a star, it’s a lightweight. (more…)

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Elusive leptin

Researchers find first evidence of fat-regulating hormone in avian species

Since leptin was discovered 20 years ago, more than 115,000 papers have been published on this protein in humans, and another 5,000 have appeared on leptin in mice.

Leptin’s popularity is not surprising, as the hormone is the principal marker for the development of morbid obesity in humans. Leptin and its receptor play critical roles in the control of food intake and energy expenditure, thereby affecting body weight, abdominal fatness, thermogenesis, insulin sensitivity, and lipid metabolism. (more…)

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Report shows lack of knowledge about World War One’s global impact

A widespread lack of understanding of the global scale and impact of the First World War has been revealed in a new report. Research by the British Council in the UK and six other countries shows that knowledge of the conflict – which began 100 years ago – is largely limited to the fighting on the Western Front.

University of Exeter historian, Dr Catriona Pennell, acted as historical consultant to the report ‘Remember the World as well as the War. It explores people’s perceptions and knowledge about the First World War and highlights the truly global nature of the conflict and its lasting legacy. This links closely with Dr Pennell’s various research projects, including the ‘First World War in the Classroom’, an Arts and Humanities Research Council (AHRC) funded project that seeks to establish how the First World War is taught in English Literature and History classrooms in England, and will provide the data set that will inform the nature and content of the Institute of Education’s WW1 Centenary Battlefield Tours Project. (more…)

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Steel drum band

UD’s Price uses music to unite children of different backgrounds

Turmoil has long existed in the Middle East. Now, one University of Delaware faculty member is doing his part to help bring about peace as part of an intrepid music project.

Harvey Price, associate professor of music, is using his connections and knowledge to form a steel drum band in Israel comprising both Jewish and Arab children. Jews and Arabs in the region have long distrusted each other, and Israel, a Jewish nation surrounded by wary Arab countries, has undergone strife since its inception in 1948. (more…)

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Interview mit Marcel Kieslich: ‚Was die deutsche Partei „Die Linke“ über die aktuellen Probleme in der Welt denkt‘ (‚What the Left Party in Germany thinks about Current World Problems‘)

Marcel Kieslich, Jahrgang 1983, ist ein Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) und seit November 2011 im Stadtvorstand der Partei DIE LINKE Halle (Saale). Sein besonderes politisches Interesse gilt dem Sozialticket für die Stadt Halle, der Behinderten- und Friedenspolitik und der Demokratie und dem Demokratieverständnis. Wir redeten mit Herrn Kieslich über die aktuelle Weltlage, insbesondere über den Syrienkonflikt, die Verteilung der Weltmächte, religiösen und wirtschaftlichen Fanatismus und dessen Gruppen und weitere Themen.

Q: Syrien ist sicherlich Top unseres Interesses. Was wird  der Bürgerkrieg  uns nehmen? Es sieht aus, als ob jeden Moment eine regionale Zeitbombe explodieren wird. Ich meine, Israel, Saudi-Arabien, Katar und die  Türkei können sich direkt im Krieg engagieren. Was denken Sie, gibt es eine  Aussicht, den Krieg ohne eine weitere Eskalation zu beenden?

Marcel Kieslich: Meine Hoffnung geht natürlich in die Richtung der Syrienkonferenz. Das ganze ist natürlich schwierig da die Gesprächspartner an einem Tisch zu bringen, wie man ja jetzt im Meeting gehört hat, gabs da ja unterschiedliche Meldungen, dass Vorbedingungen gestellt worden sind von den Aufständigen von der Opposition, weil diese vorher mit Waffen beliefert werden möchten, um dort gestärkt zu werden. Die Auffassung teile ich natürlich nicht, also man sollte da jetzt nicht mehr Waffen reinbringen, egal ob das jetzt von Russland ist , die an Assad gehen oder die von der EU und der USA die jetzt an die Oppositionellen gehen, weil ich denke dadurch würde der Krieg nur verlängert und man sollte dem Krieg zumindestens den Nährboden entziehen und es sollten die Parteien keine Vorbedingungen stellen. Egal, ob das jetzt Syrien selber ist, Assad sollte keine Bedingung stellen, aber ich denke die Opposition sollte sich hat da auch zurückhalten, was insbesondere die Waffenlieferung betrifft und sollten diese Syrienkonferenz wirklich nutzen und dort ja, wie gesagt, ohne Vorbedingung reinzugehen, dass sich dann dort ein Kompromiss findet oder ein weiteres Vorgehen und ich denke dazu wird aber nicht nur Syrien und die Opposition alleine ausreichen, sondern auch ein Waffenembargo für den ganzen Nahen Osten erforderlich sein, was dann die Länder wie Saudi Arabien betrifft aber auch Israel und andere Länder. Die sollten natürlich an der Konferenz auch teilnehmen, weil insbesondere dann die benachbarten Staaten, die jetzt an Syrien angrenzen und ja weitere Nachbarn, denke ich, könnten teilnehmen, müssen aber nicht zwingend teilnehmen, weil in erster Linie sich die Konfliktparteien einigen sollten. Aber ich denke, das ist eine Möglichkeit um sich der Spirale dort zu entziehen. Es gibt ja den berühmten Spruch „Jede Waffe findet ihren Krieg“ und ich denke das würde in Syrien genauso der Fall sein, auch wenn es  ja, wie gesagt, eine schwierige Situation ist, aber ich denke alle Parteien wissen, was davon abhängt und dass man da zu einer Lösung kommen sollte. (more…)

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