Physiker haben im Labor ein Quantenbit in verschränkten Zuständen mehrerer Teilchen kodiert und damit erstmals einfache Rechnungen durchgeführt. Das siebenteilige Quantenregister könnte als Grundbaustein für einen Quantencomputer dienen, der beliebige Fehler korrigieren kann. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Science.
Auch Computer sind fehleranfällig. Schon kleine Störungen können gespeicherte Informationen verändern und das Rechenergebnis verfälschen. Deshalb nutzen Computer spezielle Verfahren, mit denen Fehler laufend entdeckt und korrigiert werden können. Auch ein zukünftiger Quantencomputer benötigt eine Fehlerkorrektur: „Quantenphysikalische Phänomene sind sehr fragil und störungsanfällig, Fehler können sich rasch ausbreiten und einen Rechner aus dem Tritt bringen“, sagt Thomas Monz aus der Forschungsgruppe um Rainer Blatt vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck. Gemeinsam mit Markus Müller und Miguel Ángel Martín-Delgado vom Institut für Theoretische Physik der Complutense-Universität in Madrid haben die Innsbrucker Physiker ein neues Fehlerkorrektur-Verfahren entwickelt und im Labor erprobt. „Ein Quantenbit ist nicht nur sehr komplex und kann nicht einfach kopiert werden, sondern darüber hinaus sind Fehler in der Quantenwelt vielfältiger und schwieriger zu bekämpfen als in heutigen Computern,“ betont Monz. „Um allgemeine Fehler in einem Quantencomputer erkennen und korrigieren zu können, bedarf es sehr ausgefeilter, sogenannter Quanten-Fehlerkorrekturcodes.” Der im aktuellen Experiment verwendete topologische Code wurde von der Gruppe um Martín-Delgado in Madrid vorgeschlagen und ordnet die Teilchen auf einem zweidimensionalen Gitter an, wo sie mit ihren jeweiligen Nachbarn wechselwirken können. (more…)
ANN ARBOR — On opposite sides of the globe over millions of years, the snakes of North America and Australia independently evolved similar body types that helped them move and capture prey more efficiently.
Snakes on both continents include stout-bodied, highly camouflaged ambush predators, such as rattlesnakes in North America and death adders in Australia. There are slender, fast-moving foragers on both continents, as well as small burrowing snakes. (more…)
WWF zählt Elefanten in Mosambik: Jedes zweite Tier tot / Hauptbedrohung Wilderei
Berlin – In den letzten drei Jahren sind im Quirimbas Nationalpark im Norden Mosambiks bis zu 900 Elefanten ums Leben gekommen, wie eine Wildtierzählung des WWF ergeben hat. Jeder zweite der aus der Luft gezählten Dickhäuter sei tot gewesen, berichten die Umweltschützer. Mit nun unter 1.000 Elefanten sei die Population im Nationalpark auf einem historischen Tiefstand angelangt. „Der Quirimbas Nationalpark steht beispielhaft für die Wilderei-Probleme in Ostafrika“, konstatiert Brit Reichelt-Zolho, Afrika-Referentin beim WWF Deutschland. „Armut, Korruption und die mangelnde Durchsetzung von Gesetzen untergraben den Naturschutz und mindern die Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung.“ (more…)
A class of drug currently being used to treat leukaemia has the unexpected side-effect of boosting immune responses against many different cancers, reports a new study led by scientists at UCL and the Babraham Institute, Cambridge.
The drugs, called p110δ inhibitors, have shown such remarkable efficacy against certain leukaemias in recent clinical trials that patients on the placebo were switched to the real drug. Until now, however, they have not been tested in other types of cancer. (more…)
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beobachteten mit Hilfe des Stratosphärenobservatoriums SOFIA einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Die Untersuchung der Atmosphäre soll entscheiden, ob es sich bei dem Exoplaneten um eine Supererde oder einen Minineptun handelt. Mit Dr. Claudia Dreyer war erstmals eine wissenschaftliche Projektleiterin des DLR (Principal Investigator) an Bord des Forschungsflugzeugs.(more…)
For years, scientists have had an itch they couldn’t scratch. Even with the best microscopes and spectrometers, it’s been difficult to study and identify molecules at the so-called mesoscale, a region of matter that ranges from 10 to 1000 nanometers in size. Now, with the help of broadband infrared light from the Advanced Light Source (ALS) synchrotron at the U.S. Department of Energy’s Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab), researchers have developed a broadband imaging technique that looks inside this realm with unprecedented sensitivity and range.
By combining atomic force microscopy with infrared synchrotron light, researchers from Berkeley Lab and the University of Colorado have improved the spatial resolution of infrared spectroscopy by orders of magnitude, while simultaneously covering its full spectroscopic range, enabling the investigation of variety of nanoscale, mesoscale, and surface phenomena that were previously difficult to study. (more…)