Im Internet die Welt retten – wenn das mal keine gute Idee ist. Suchmaschinen, die ihre Werbegewinne spenden, machen das jetzt möglich und die Share Economy trägt auch ihren Teil zu einer sozialen und nachhaltigen Welt bei. Oder etwa doch nicht? Außerdem in der Presseschau zu lesen: Die Esten verwalten ihr Land fast vollständig online und die Bundesregierung hat mal wieder ein neues Konzept, in dem der Begriff „digital“ vorkommt.
From Parkinson’s to obesity, the School of Kinesiology is using exercise as a prescription to make a difference in people’s lives.
In the dim light of a School of Kinesiology lab, infrared light-sensitive tape glows on a dozen points of a subject’s body, like stars of a constellation. While she moves, these anatomical landmarks are tracked 200 times per second, appearing on a screen behind her. (more…)
Vienna Scientific Cluster ermöglicht neue High-Tech-Computersimulation
Ionenkanäle sind für eine Vielzahl physiologischer und pathophysiologischer Prozesse im menschlichen Körper lebenswichtig. Ein junges Forschungsteam unter der Leitung von Anna Stary-Weinzinger, Pharmakologin an der Universität Wien, erforschte den Mechanismus des Ionenflusses durch spannungsgesteuerte Natriumionenkanäle. Da dieser Prozess mit einer unglaublichen Geschwindigkeit abläuft – es fließen bis zu 100 Millionen Ionen pro Sekunde –, wurden Computersimulationen durchgeführt, um den Natriumfluss sozusagen in Zeitlupe zu beobachten. Ermöglicht wurde dies durch die Rechenleistung des Vienna Scientific Cluster (VSC), dem schnellsten Computer Österreichs. Die Erkenntnisse sind aktuell in der renommierten Fachzeitschrift PLOS Computational Biology erschienen.(more…)
Zu viel Dünger auf zu wenig Land – ein Riesenproblem für viele deutsche Gewässer und Trinkwasserbrunnen. Jetzt droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.
Dank Massentierhaltung, Biogasanlagen und mangelhafter Dünge-Regelungen wird die Qualität unseres Grundwassers vielerorts immer schlechter. Weil die Nitratwerte in vielen Gewässern deutlich zu hoch sind hat die EU-Kommission im Juli die zweite Stufe eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland eingeleitet. Der Bundesregierung bleibt nur noch bis zum 11. September Zeit, um gegenüber der Europäischen Kommission darzulegen, wie genau eine Verbesserung der Situation erreicht werden soll. Ansonsten droht Deutschland eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Bundesregierung riskiert damit tägliche Strafzahlungen in Höhe von 120.000 Euro und eine Einmalzahlung von 28 Millionen Euro. (more…)
An opportunity to experience an unseen side of Florence is now possible via a new smartphone App which brings the past to life through the eyes of an ordinary 15th century Florentine.(more…)
ANN ARBOR — CT scans of two newborn woolly mammoths recovered from the Siberian Arctic are revealing previously inaccessible details about the early development of prehistoric pachyderms. In addition, the X-ray images show that both creatures died from suffocation after inhaling mud.
Lyuba and Khroma, who died at ages 1 and 2 months, respectively, are the most complete and best-preserved baby mammoth specimens ever found. Lyuba’s full-body CT scan, which used an industrial scanner at a Ford testing facility in Michigan, was the first of its kind for any mammoth. (more…)
Symmetrie spielt in der Physik eine wichtige Rolle. Auch in der Quantenphysik wurde Symmetrie beim Spin von Atomen erwartet und nun erstmals von US-Forschern gemeinsam mit Quantenphysikern aus Innsbruck nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Science Express publiziert
In mehreren Bereichen spielen Symmetrien in der Physik eine wichtige Rolle – so verhalten sich etwa Antimaterie und Materie trotz ihrer umgekehrten Ladungen von Positronen und Elektronen gleich. In der Quantenphysik wurde beim Spin (Drehimpuls) von Atomen ebenfalls Symmetrie erwartet, konnte bisher aber nicht nachgewiesen werden. (more…)
Der erste Blick von Satellit AISat fiel auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See – zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur noch eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz: Innerhalb von acht Minuten zeichnete der Empfänger die AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Am 8. August 2014 wurde dann die vier Meter lange Helix-Antenne entfaltet und in Betrieb genommen. Seitdem konnten mit der Spirale sowie der herkömmlichen Antenne aus 660 Kilometern Höhe mehr als 52.000 Datensätze empfangen werden. Eine Premiere, denn bisher war noch keine Helix-Antenne für die Detektion von Schiffen im Einsatz. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind zufrieden – auch wenn der Satellit noch ein wenig taumelt: Einige Parameter für das Lageregelungssystem müssen noch optimiert werden, um die Ausrichtung des Satelliten zu stabilisieren. “Zurzeit bekommen wir jede Menge Daten, die wir jetzt auf ihre Qualität hin auswerten”, sagt DLR-Projektleiter Jörg Behrens. Von der Helix-Antenne erhoffen sich die Wissenschaftler in Hochverkehrsgebieten einen genaueren Empfang der Schiffssignale, die unter anderem Informationen zu Position, Schiffsgröße und -ladung enthalten. (more…)