Category Archives: Science

Evolution: Zufall oder vorhersehbar?

Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt haben einen weiteren Beweis für die Evolutionstheorie der Kontingenz erbracht. Anhand von zwei Populationen des Atlantik-Kärpflings zeigen sie, dass diese sich jeweils durch eine andere zufällige Reihenfolge von Mutationen an ihre lebensfeindlichen Habitate anpassten. Die Fische bevölkern Gewässer mit einem hohen Gehalt des hochgiftigen Schwefelwasserstoffs. Die Studie ist kürzlich online im Fachjournal „Molecular Ecology“ erschienen. (more…)

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Der leuchtende Halo eines Zombie-Sterns

VLT kartiert Überreste der Mahlzeit eines Weißen Zwerges

Zum ersten Mal konnte ein internationales Astronomenteam mit dem Very Large Telescope am Paranal-Observatorium der ESO in Chile die Überbleibsel einer verhängnisvollen Begegnung zwischen einem toten Sterns und einem Asteroiden durch genau beobachten. Dies liefert einen Ausblick auf das Schicksal des Sonnensystems in ferner Zukunft. (more…)

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34 Kilometer Neuland

Der Geologe Thomas Kenkmann hat zusammen mit einer Erdölfirma einen Meteoritenkrater in Saudi-Arabien entdeckt

Neuland in der Wüste: Der Freiburger Geologe Prof. Dr. Thomas Kenkmann und sein Kollege Dr. Michael Poelchau haben zusammen mit der Erdölexplorationsfirma „Saudi Aramco“ einen 34 Kilometer großen Meteoritenkrater entdeckt. Er befindet sich in der Nafud-Wüste Saudi-Arabiens und ist der 188. Meteoritenkrater, den Forscherinnen und Forscher bislang auf der Erde aufgespürt haben. Die Zusammenarbeit zwischen Kenkmann und der Erdölfirma kam spontan zustande: In einer Veröffentlichung im arabischen Raum berichtete das Unternehmen von einer merkwürdigen rundlichen Struktur, die im Untergrund Saudi-Arabiens verborgen sei. Der Freiburger Geologe stieß zufällig auf die Informationen und forderte Gesteinsproben an, um zu prüfen, ob es sich dabei möglicherweise um einen Impaktkrater handeln könne.

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Ghosts are always welcome, when you’re looking for neutrinos

Halloween has come and gone, but Yale physicist Bonnie Fleming still has ghosts in her machine.

On Oct. 15, Fleming and colleagues at the MicroBooNE physics experiment in Illinois detected their first neutrino candidates, which are also known as ghost particles. It represents a milestone for the project, involving years of hard work and a 40-foot-long particle detector that is filled with 170 tons of liquid argon. (more…)

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Nicht ohne mein Rad

Das Fahrrad ist längst mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. In den letzten Jahren entwickelte es sich zu einem gefragten Lifestyle-Produkt und neuen Statussymbol einer jungen Generation. Der Wirtschaftswissenschaftler Philipp Wegerer untersucht die Folgen des Trends zum Rad unter anderem in Tirol. (more…)

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Our turbulent sun

UD physicist helps explain characteristics of swirling solar wind

Just a few hundred yards from the house where Italian astronomer Galileo Galilei (1564-1642) lived in Arcetri for the last nine years of his life, the University of Delaware’s William Matthaeus is working to further the world’s understanding of the heliosphere – the big bubble of magnetism that holds the solar system together – and especially its turbulent nature. (more…)

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350 Jahre alte chinesische Übersetzung

Sensationelle Wiederentdeckung der chinesischen Übersetzung (1640) von Georgius Agricolas De re metallica: Neues Projekt in der Sinologie der Universität Tübingen

Ein neues Forschungsprojekt der Tübinger Sinologie widmet sich einer sensationellen Wiederentdeckung: Kürzlich wurde die 350 Jahre alte chinesische Übersetzung des Bergbauklassikers De re metallica (1556) von Georgius Agricola wiedergefunden. Das seit langer Zeit verschollene Werk war im 17. Jahrhundert von dem Jesuitenmissionar Johann Adam Schall von Bell (Tang Ruowang 湯若望; 1592-1666) im Auftrag der chinesischen Regierung angefertigt worden. Es trug den Titel Kunyu gezhi 坤輿格致  (Untersuchungen des Erdinneren) und sollte dazu dienen, das Berg- und Hüttenwesen anzukurbeln, um damit der bedrohten Ming-Dynastie dringend benötigte Finanzmittel zu verschaffen. Dazu kam es aber nicht, da das chinesische Herrscherhaus im Frühjahr 1644 durch Aufstände und Invasoren aus der Mandschurei zu Fall gebracht wurde. (more…)

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