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Erstmals Effizienz der Stickstoffnutzung von Mikroorganismen gemessen

Mikroorganismen sind die zentralen Spieler in den globalen Stoffkreisläufen. Sie zersetzen zum Beispiel Pflanzenstreu und Humusstoffe in Böden und setzen dabei die darin gespeicherten Nährstoffe wieder für das Pflanzenwachstum frei. Wie das genau funktioniert, daran wird zwar schon seit mehr als hundert Jahren geforscht, aber geklärt ist das noch lange nicht. Erstmals konnte nun ein Team um Andreas Richter, Ökosystemforscher an der Universität Wien, die Stickstoffnutzungseffizienz von mikrobiellen Gemeinschaften messen. Aktuell erscheint dazu eine Publikation in der renommierten Zeitschrift “Nature Communications”.

Mikroorganismen brauchen nämlich selbst für ihr Wachstum Stickstoff und geben den Stickstoff, den sie beim Abbau aus totem Pflanzenmaterial freisetzen, nur dann in die Natur ab, wenn sie selbst genug davon haben. Mikroorganismen nehmen also organisch gebundenen Stickstoff, z.B. als Aminosäuren, auf und verwenden einen Teil für ihr eigenes Wachstum, während sie den Überschuss an die Umwelt in Form von Ammonium abgeben. Diese Verteilung des aufgenommenen Stickstoffs zwischen Wachstum und Abgabe an die Umwelt wird als mikrobielle Stickstoffnutzungseffizienz bezeichnet. “Diese Effizienz regelt, wie viel Stickstoff in den Böden gespeichert bleibt und wie viel freigesetzt wird und damit für weitere Prozesse in Ökosystemen zur Verfügung steht: etwa für das Wachstum von Pflanzen, aber auch für Verluste, etwa als Treibhausgas, Lachgas oder als Nitrat, das in das Grundwasser ausgewaschen werden kann”, erklärt Andreas Richter, Ökosystemforscher und Vizedekan der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien. Die Stickstoffnutzungseffizienz stellt damit einen zentralen Zugang zum Verständnis der Regulation des globalen Stickstoffzyklus dar. (more…)

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New Study Outlines ‘Water World’ Theory of Life’s Origins

Life took root more than four billion years ago on our nascent Earth, a wetter and harsher place than now, bathed in sizzling ultraviolet rays. What started out as simple cells ultimately transformed into slime molds, frogs, elephants, humans and the rest of our planet’s living kingdoms. How did it all begin?

A new study from researchers at NASA’s Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Calif., and the Icy Worlds team at NASA’s Astrobiology Institute, based at NASA’s Ames Research Center in Moffett Field, Calif., describes how electrical energy naturally produced at the sea floor might have given rise to life. While the scientists had already proposed this hypothesis — called “submarine alkaline hydrothermal emergence of life” — the new report assembles decades of field, laboratory and theoretical research into a grand, unified picture. (more…)

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Bacteria fighting fabric

Gates Foundation funds civil engineering professor’s novel wastewater treatment fabric

Each year in India, waterborne diseases sicken approximately 37.7 million people. One and a half million children die of diarrhea alone, according to a report by WaterAid

In the developing world, open pit latrines are common, but they pose a significant risk to public health and the environment. Open pit latrines can be as sophisticated as an outhouse or as simple as a trench in the ground. (more…)

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Jesus würde Bio kaufen

WWF präsentiert Tipps und Fakten für umweltfreundliche Ostern

Berlin – Hase, Ei und Fischgericht – Ostern ist ein Fest der Traditionen. Damit es auch für die Umwelt feierlich wird, präsentiert der WWF Fakten und praktische Tipps rund ums Osterfest.

Osterhase in Gefahr: Er kommt jedes Jahr und niemand weiß genau wieso. Es gibt verschiedene Theorien, warum ein Hase zu Ostern Eier bemalt und sie dann in den Gärten versteckt. Sicher ist, dass es für den wahren Osterhasen – den Feldhasen – nicht gut aussieht: Seit den 1960er Jahren gerät er immer stärker unter Druck. Wichtigster Grund ist laut WWF die intensive Landwirtschaft. Große Monokulturen ohne Rückzugsräume nehmen ihm den Lebensraum, gleichzeitig vernichten Pestizide seine Futterpflanzen. Mittlerweile ist Meister Lampe in vielen Regionen nur noch selten anzutreffen und steht sogar auf der Roten Liste. (more…)

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Wirbelschleppen: DLR testet Warnsystem bei Flugversuchen

Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen Luftverwirbelungen, so genannte Wirbelschleppen. Diese können Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt nun in Flugversuchen ein Wirbelschleppenwarnsystem mit den Forschungsflugzeugen ATRA und Falcon. Das System kann die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen allein aus den Positionsdaten- und Wetterinformationen des vorausfliegenden Flugzeugs vorhersagen. (more…)

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Some birds come first — a new approach to species conservation

A Yale-led research team has developed a new approach to species conservation that prioritizes genetic and geographic rarity and applies it to all 9,993 known bird species.

“To date, conservation has emphasized the number of species, treating all species as equal,” said Walter Jetz, the Yale evolutionary biologist who is lead author of a paper published April 10 in Current Biology. “But not all species are equal in their genetic or geographic rarity. We provide a framework for how such species information could be used for prioritizing conservation.” (more…)

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Klassisches Aprilwetter – gewittrig angehaucht

Ende März und Anfang April entwickelten sich in Deutschland einzelne
Gewitter, die teilweise auch schon etwas kräftiger ausfielen. Sie
läuteten die diesjährige “Gewittersaison” ein. Auch die aktuelle
Wetterlage brachte und bringt vor allem in Richtung Norden und Osten
(aber nicht nur dort) Blitz und Donner. Gewitter zählen, wie auch
Schauer, zu den sogenannten konvektiven Ereignissen, also zu
kleinräumigen, hochreichenden, vertikalen Luftbewegungen. (more…)

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Indonesian climate shift linked to glacial cycle

Indonesian waters are major agents for global levels of atmospheric water vapor. A prolonged dry spell in Indonesia thousands of years ago has been found to correlate with ice ages in the northern hemisphere. Brown researchers have compiled a detailed Indonesian climate record of the last 60,000 years, tracking telltale indicators in sedimentary cores: titanium levels (a marker for surface water runoff) and the carbon isotopes of leaf wax, a marker for plant varieties (grasses indicate dry conditions). (more…)

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