Tag Archives: wwf deutschland

„Gold“ für die tierischen Athleten

Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich.

Wenn am 12. Februar die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen blickt die Welt gebannt nach Kanada und fiebert sportlichen Sensationen entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die menschlichen Athleten, im Vergleich zu den Höchstleistungen im Tierreich verblasst der Glanz manch einer Goldmedaille: Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur-Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen. „All diese rekordverdächtigen Leistungen und Fähigkeiten sind evolutionär als Folge der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum entstanden“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.  „Extreme Lebensräume, wie etwa Arktis und Antarktis, die Tiefsee oder das Hochgebirge, erfordern extreme Fähigkeiten.“ Diese Vielfalt gälte es, so der WWF, zu bewahren. Denn Klimawandel, Lebensraumzerstörung und Wilderei machten auch vor den extremsten Ökosystemen des Planeten nicht hal (more…)

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Volkszählung bei Pinselohren

WWF: Hoffnungsschimmer für den Iberischen Luchs

319 Exemplare vom Iberischen Luchs streifen noch durch die mediterrane Landschaft im Süden Spaniens. Diese Bestandszahlen gaben die andalusischen Behörden jetzt bekannt. Die Entwicklung ist positiv, aber die iberischen Pinselohren, auch Pardelluchse genannt, gehören damit noch immer zu den bedrohtesten Tieren der Welt. Sie sind seltener als Pandas, Sumatratiger oder Spitzmaulnashörner. „Immerhin hat sich die Zahl der Tiere in den vergangenen 15 Jahren fast verdreifacht“, berichtet Janosch Arnold, Artenschutzreferent beim WWF Deutschland. Um eine so seltene Tierart am Leben zu erhalten, brauche es Geduld, Glück und viel Geld. Davon wurden u.a. in Spanien und Portugal u.a. Aufzuchtstationen aufgebaut, in denen die Katzen gezüchtet, aufgepäppelt und später freigelassen werden können. (more…)

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Gewinner und Verlierer 2013

WWF stellt animalische Jahresbilanz für den Artenschutz vor

Für Löwen, Elefanten, Nashörner, Finnwale und Pinguine war 2013 laut WWF-Jahresbilanz kein gutes Jahr. „Das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier dauert an. Und der Mensch ist der Verursacher“, warnt daher Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland anlässlich des Jahreswechsels. „Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse. Eine Folge davon ist der dramatische, immer weiter voranschreitende Verlust der Artenvielfalt.“ Lebensraumzerstörung, Überfischung und Klimawandel machten deutlich, dass die Menschheit ihr Naturkapital leichtfertig verspiele. Auch die Wilderei habe 2013 erneut zahlreichen Arten wie Elefanten und Nashörnern massiv zugesetzt. (more…)

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Wolfswelpe gewildert: WWF setzt Belohnung aus

WWF setzt 10.000 Euro Belohnung aus. / Deutschland hat Nachholbedarf bei Wilderei-Bekämpfung

Schon wieder wurde ein geschütztes und bedrohtes Wildtier in Deutschland illegal abgeschossen. Diesmal hat es einen Wolfswelpen in der sächsischen Lausitz erwischt. Am vergangenen Freitag wurde das Tier im Landkreis Bautzen auf einer Wiese tot aufgefunden. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat der WWF eine Belohnung von insgesamt 10.000 Euro ausgesetzt.

Wölfe sind nach EU-Recht und Bundesnaturschutzgesetz eine streng geschützte Art. Ihre unerlaubte Tötung stellt eine Straftat dar. Deutschland habe, so die WWF-Kritik, bei der Verfolgung von Naturschutzkriminalität großen Nachholbedarf. (more…)

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Elefantengipfel geht zu Ende

WWF: Deklaration ist Schritt in richtige Richtung

Zum Abschluss des Elefantengipfels in Botswana sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland:

„Die Botswana-Deklaration zur Bekämpfung der Wilderei und dem Schutz der Afrikanischen Elefanten geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Damit die dringend notwenigen Sofortmaßnahmen kein reiner Papiertiger werden, muss die Deklaration schnellstmöglich von allen afrikanischen Staaten mit Elefantenvorkommen und von den asiatischen Abnehmerländern für illegales Elfenbein unterzeichnet und umgesetzt werden.  (more…)

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Mit dem Panda in die Ferien

WWF startet neue Abenteuer- und Wildnis-Camps für Kinder und Jugendliche

Berlin – Auf der Ostsee die Segel setzen oder durch die Berge Transsilvaniens streifen – das sind nur zwei von vielen Abenteuern, die Kinder und Jugendliche im kommenden Jahr mit dem neuen WWF-Ferienprogramm erleben können. Insgesamt 33 Reisen hält der WWF zum Kennenlernen von Natur und Wildnis bereit. „Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur einen unvergesslichen Urlaub haben, sondern dabei direkt in die Natur eintauchen“, sagt Anke Fröbel vom WWF Deutschland über das Ziel der Camps. Junge Umweltschützer und ihre Eltern können sich ab sofort unter www.young-panda.de/camps und www.wwf-jugend.de/camps über die Reisen informieren und direkt anmelden. (more…)

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Klimaverhandlungen: Genug ist genug

Nichtregierungsorganisationen verlassen aus Protest UN-Klimagipfel

Der WWF hat sich entschlossen, zusammen mit vielen anderen Nichtregierungsorganisationen die UN-Klimaverhandlungen in Warschau zu verlassen. Die Verhandlungen bewegen sich rückwärts statt vorwärts. Und nichts deutet darauf hin, dass sich dies bis zum Ende der Verhandlungen ändern könnte. Darum sagen die Umweltverbände: Genug ist genug. (more…)

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Zurück in die Wildnis

WWF gelingt erste Braunbär-Auswilderung im Kaukasus / Winter als nächste Feuerprobe

Eriwan/Berlin – Dem WWF ist in Armenien erstmals die Auswilderung eines Braunbären geglückt. Wie die Umweltschützer mitteilten, wurde Bärenmädchen Masha bereits im Juli in einem Schutzgebiet im Süden des Landes in die Freiheit entlassen. Jetzt – rund vier Monate später – könne man die Aktion in einem ersten Zwischenfazit als Erfolg bezeichnen. „Auswilderungen sind immer eine heikle Sache und man weiß nie, ob sich die Tiere in der Wildnis überhaupt zurechtfinden“, sagt Aurel Heidelberg, Kaukasus-Referent beim WWF Deutschland, der die Auswilderung leitete. „Gerade die ersten Wochen sind besonders kritisch. Umso mehr freuen wir uns nun, dass sich Masha so gut eingelebt hat.“ Nach Angaben des WWF handelt es sich um die erste Bären-Auswilderung im Südkaukasus überhaupt. (more…)

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