Category Archives: Science

Warum Affen nicht sprechen

Makaken besitzen anatomische Voraussetzungen für Sprachlaute

Ein internationales Team von Kognitionsbiologen um Tecumseh Fitch von der Universität Wien hat die stimmbildenden Organe – also Kehlkopf, Zunge und Lippen – von Affen genau untersucht und herausgefunden, dass diese weitaus flexibler sind als bisher angenommen. Ihr Fazit: Es liegt nicht an der Vokalanatomie, dass Affen nicht sprechen können, sondern am Gehirn. Ihre Ergebnisse publizieren die Forscher aktuell in der renommierten Fachzeitschrift “Science Advances”. (more…)

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Neuro-Robotik ermöglicht Querschnittsgelähmten selbstständig zu essen

Tübinger Wissenschaftler setzen erstmals hirngesteuertes Hand-Exoskelett ein, um gelähmte Hand im Alltag wieder benutzbar zu machen

Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Führung der Universität Tübingen ist es erstmals gelungen, mit technischen Mitteln die Handfunktion Querschnittsgelähmter im Alltag fast vollständig wiederherzustellen: Mit Hilfe eines hirngesteuerten Hand-Exoskeletts, also einer Art tragbaren Roboters, konnten sechs Probanden ihre gelähmte Hand in Alltagssituationen einsetzen. Sie waren zum Beispiel in der Lage, selbstständig in einem Restaurant zu essen und zu trinken. (more…)

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Listiges Verhalten erkennen, Konflikte vermeiden

Sinologe zeigt, wie Geschäftsleute in China verhandeln und wie sich westliche Partner darauf einstellen können

Der Sinologe Dr. Florian W. Mehring hat in seiner Anfang 2017 erschienenen Dissertation untersucht, wie Chinesinnen und Chinesen in der Volksrepublik China und in Taiwan auf Verhandlungen vorbereitet werden und welche Konzepte dabei eine Rolle spielen. (more…)

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Uns gefällt, was ExpertInnen gefällt – und was teuer ist

Kunstgeschmack beugt sich sozialen Faktoren

Ob Peter Paul Rubens oder Damien Hirst – über Kunst lässt sich trefflich streiten. Wissenschafter von der Fakultät für Psychologie der Universität Wien haben nun in einer Reihe von Experimenten nachgewiesen, dass der individuelle Kunstgeschmack auch von sozialen Faktoren abhängig ist. Die persönliche Bewertung von Kunst wurde davon beeinflusst, wem das Werk sonst noch gefällt – oder eben nicht. Und auch der Wert, den ein Gemälde am Kunstmarkt erzielt, bestärkte das subjektive Empfinden, wie sehr uns ein Kunstwerk anspricht. Die Studie wurde kürzlich im internationalen Journal “Psychology of Aesthetics, Creativity and the Arts” veröffentlicht.

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New Bacteria Groups, and Stunning Diversity, Discovered Underground

Berkeley Lab and UC Berkeley research also provides new clues about the roles of subsurface microbes in globally important cycles

One of the most detailed genomic studies of any ecosystem to date has revealed an underground world of stunning microbial diversity, and added dozens of new branches to the tree of life. (more…)

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Ein molekularer Schalter für Leben, Fortpflanzung und Tod

“Bis dass der Tod uns scheidet” – diese Worte haben für den Meeresborstenwurm eine tiefere Bedeutung: Noch am Tag der Paarung, wenn sie Tausende befruchtete Eier ins Meer abgegeben haben, sterben die Elterntiere. Diese radikale “Alles-oder-nichts”-Strategie verdeutlicht ein allgemeines Prinzip: Weil Tiere nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung haben, benötigen sie Mechanismen, zu entscheiden, ob sie diese eher in Fortpflanzung oder in andere Funktionen wie Wachstum investieren. Forscher um Florian Raible von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien haben jenes Hormon entschlüsselt, das eine zentrale Rolle bei dieser Entscheidung spielt. Die Arbeit wird im Wissenschaftsmagazin eLife veröffentlicht. (more…)

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