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Interview mit Marcel Kieslich: ‚Was die deutsche Partei „Die Linke“ über die aktuellen Probleme in der Welt denkt‘ (‚What the Left Party in Germany thinks about Current World Problems‘)

Marcel Kieslich, Jahrgang 1983, ist ein Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) und seit November 2011 im Stadtvorstand der Partei DIE LINKE Halle (Saale). Sein besonderes politisches Interesse gilt dem Sozialticket für die Stadt Halle, der Behinderten- und Friedenspolitik und der Demokratie und dem Demokratieverständnis. Wir redeten mit Herrn Kieslich über die aktuelle Weltlage, insbesondere über den Syrienkonflikt, die Verteilung der Weltmächte, religiösen und wirtschaftlichen Fanatismus und dessen Gruppen und weitere Themen.

Q: Syrien ist sicherlich Top unseres Interesses. Was wird  der Bürgerkrieg  uns nehmen? Es sieht aus, als ob jeden Moment eine regionale Zeitbombe explodieren wird. Ich meine, Israel, Saudi-Arabien, Katar und die  Türkei können sich direkt im Krieg engagieren. Was denken Sie, gibt es eine  Aussicht, den Krieg ohne eine weitere Eskalation zu beenden?

Marcel Kieslich: Meine Hoffnung geht natürlich in die Richtung der Syrienkonferenz. Das ganze ist natürlich schwierig da die Gesprächspartner an einem Tisch zu bringen, wie man ja jetzt im Meeting gehört hat, gabs da ja unterschiedliche Meldungen, dass Vorbedingungen gestellt worden sind von den Aufständigen von der Opposition, weil diese vorher mit Waffen beliefert werden möchten, um dort gestärkt zu werden. Die Auffassung teile ich natürlich nicht, also man sollte da jetzt nicht mehr Waffen reinbringen, egal ob das jetzt von Russland ist , die an Assad gehen oder die von der EU und der USA die jetzt an die Oppositionellen gehen, weil ich denke dadurch würde der Krieg nur verlängert und man sollte dem Krieg zumindestens den Nährboden entziehen und es sollten die Parteien keine Vorbedingungen stellen. Egal, ob das jetzt Syrien selber ist, Assad sollte keine Bedingung stellen, aber ich denke die Opposition sollte sich hat da auch zurückhalten, was insbesondere die Waffenlieferung betrifft und sollten diese Syrienkonferenz wirklich nutzen und dort ja, wie gesagt, ohne Vorbedingung reinzugehen, dass sich dann dort ein Kompromiss findet oder ein weiteres Vorgehen und ich denke dazu wird aber nicht nur Syrien und die Opposition alleine ausreichen, sondern auch ein Waffenembargo für den ganzen Nahen Osten erforderlich sein, was dann die Länder wie Saudi Arabien betrifft aber auch Israel und andere Länder. Die sollten natürlich an der Konferenz auch teilnehmen, weil insbesondere dann die benachbarten Staaten, die jetzt an Syrien angrenzen und ja weitere Nachbarn, denke ich, könnten teilnehmen, müssen aber nicht zwingend teilnehmen, weil in erster Linie sich die Konfliktparteien einigen sollten. Aber ich denke, das ist eine Möglichkeit um sich der Spirale dort zu entziehen. Es gibt ja den berühmten Spruch „Jede Waffe findet ihren Krieg“ und ich denke das würde in Syrien genauso der Fall sein, auch wenn es  ja, wie gesagt, eine schwierige Situation ist, aber ich denke alle Parteien wissen, was davon abhängt und dass man da zu einer Lösung kommen sollte. (more…)

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Evolution of Religious Patriarchy as a Mate-Guarding Strategy?

One of the largest and longest studies in a traditional African society sheds light on religious practices and cuckoldry. Genetic data suggest religious patriarchy is directly analogous to the mate-guarding tactics used by animals to ensure paternity.

Religious practices that strongly control female sexuality are more successful at promoting certainty about paternity, according to a study published in the June 4, 2012 issue of the Proceedings of the National Academy of Sciences.

In an interdisciplinary collaboration, a group of researchers around biological anthropologist Beverly Strassmann from the University of Michigan and University of Arizona geneticist Michael Hammer analyzed genetic data on 1,706 father-son pairs in a traditional African population – the Dogon people of Mali, West Africa – in which Islam, two types of Christianity and an indigenous, monotheistic religion are practiced in the same families and villages. (more…)

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Q&A: Seeking “Real World” Solutions to Global Poverty

In discussions of how best to solve global poverty, helping the 3 billion people living on less than $2.50 per day, development economists tend to fall into one of two camps.

One camp claims that wealthy nations contribute too few dollars to combat poverty. The other camp counters that money doesn’t guarantee poverty alleviation, and points to the $2.3 trillion spent in foreign aid over the past 50 years as evidence that throwing money at the problem won’t solve it. Despite their differences, both groups agree that some types of development interventions work better than others. (more…)

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Personal Solar Panel Could Make Electricity More Accessible in the Developing World

ANN ARBOR, Mich.— As a child in Mali, Abdrahamane Traoré often did his homework by the sooty, dim light of a kerosene lamp.

As an adult in Michigan, he sometimes has a tough time reaching his family back home. Traoré’s mother must walk to a neighboring village to keep a cell phone charged. (more…)

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