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Interview with Baban Mohamed: ‘Code-switching’, a research project on Kurdish community in Austria

Baban Mohamed received his Master’s degree in English and American Studies (General/Applied Linguistics) from the University of Salzburg in Austria. He has B.A. degree in English Language and Literature from the University of Sulaimania (the Kurdistan Region of Iraq). Since 2005 Baban is living and studying in the beautiful Mozart’s City of Music, Salzburg. His research interests cover the areas of bilingual/ bicultural acquisition, child code-switching and sociolinguistics.

Q. Very recently you published research work titled: ‘Code-switching: A Case Study of Kurdish-German Pre-school Bilingual Children’ as part of European University Studies. Before going deep into your research, my first question to you: What is Bilingualism’?

Baban Mohamed: The book is a sociolinguistic research within the field of child bilingualism about the language and culture development of immigrant pre-school children, the case study of Kurdish community in Austria. The book addresses accounts of how children develop the functions and roles of different languages and how they manage to keep the language systems apart or switch from one to the other – not arbitrarily or due to a lack of competence as sometimes has been suggested but purposefully and with functions in mind.  (more…)

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Es ist das Wetter, Dummkopf

Steigt die Arbeitslosigkeit, wenn sie nicht soll, dann ist auch das Wetter schuld.

»It’s the economy, stupid» (es geht um die Wirtschaft, Dummkopf). Mit diesem Slogan punktete Bill Clinton im Wahlkampf von 1992. Die Entwicklung von Bruttoinlandprodukt, Aktienkursen oder Arbeitslosenzahlen beeinflusst nicht nur Wahlkämpfe in den USA, sondern auch Volksabstimmungen in der Schweiz – und mithin die Schlagzeilen in den Medien. (more…)

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Wie gefährlich ist die Polizei?

Weil sie kaum etwas zu befürchten haben, machen manche Polizisten, was sie wollen – mit Billigung der Bevölkerung.

Ende August, Basler Viaduktstrasse: Peter York* hat sich zum fünften Hochzeitstag mit seiner Frau zum Essen verabredet und fährt mit seinem Velo Richtung Markthalle. Als er eine Polizeikontrolle erblickt, macht er kehrt: sein Velo (ein so genanntes Fixie) hat keine Bremsen. Er will eine Busse vermeiden.

Die Polizei nimmt die Verfolgung auf und schneidet ihm den Weg ab. Einer der Beamten sprüht dem 31-jährigen Engländer, der in Basel als Architekt arbeitet, Pfefferspray ins Gesicht. Ein anderer, so beschreibt York bei «20 Minuten» die Auseinandersetzung, reisst ihm die Arme auf den Rücken. York, immer noch auf dem Velo, fällt zu Boden, verliert einen Zahn. Er wird auf den Asphalt gedrückt, ein Beamter schlägt ihm ins Gesicht. Im Spital wird ihm ein Telefongespräch verweigert. York beschwert sich. Daraufhin entfernen die Polizisten ihre Namensschilder. York erhält für dieses Verhalten nie eine Entschuldigung, im Gegenteil: Die Polizei reicht gegen ihn Strafanzeige ein. Der Fall ist hängig, die Schuldfrage für die Eskalation ungeklärt. (more…)

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