Blog

Retten Sie den Latmos: Jetzt Petition unterschreiben!

Kostbare Region in der Türkei für Toilettenschüsseln geopfert

Ein Natur- und Kulturerbe der Menschheit ist vom Untergang bedroht. Die Rede ist vom Fünf-Finger-Gebirge (Beşparmak Dağları), das in der Antike Latmos genannt wurde. Es gilt landschaftlich als eine der faszinierendsten und archäologisch reichsten Gegenden der Westtürkei. Der Latmos war einer der heiligen Berge Anatoliens. Sein Gipfel war Sitz des anatolischen Wettergottes und damit Zentrum eines Fruchtbarkeitskultes.

Hier wird jedoch seit einigen Jahren vermehrt Feldspat abgebaut – ein Rohstoff, der für die Herstellung von Keramik, Glas und sanitären Einrichtungen weltweit genutzt wird. Ein Vergleich von Fotos aus dem Jahr 1994 mit Aufnahmen von heute zeigt deutlich, wie auch die dichten Pinienwälder des Gebirges mehr und mehr den Steinbrüchen weichen müssen. (more…)

Read More

NASA Finds Drought May Take Toll on Congo Rainforest

A new analysis of NASA satellite data shows Africa’s Congo rainforest, the second-largest tropical rainforest in the world, has undergone a large-scale decline in greenness over the past decade.

The study, led by Liming Zhou of University at Albany, State University of New York, shows between 2000 and 2012, the decline affected an increasing amount of forest area and intensified. The research, published Wednesday in Nature, is one of the most comprehensive observational studies to explore the effects of long-term drought on the Congo rainforest using several independent satellite sensors. (more…)

Read More

Raben verstehen die Beziehungen anderer Raben

Kognitionsbiologe Thomas Bugnyar und sein Team von der Universität Wien konnten zeigen, dass Kolkraben fähig sind, die Beziehungen anderer Raben zueinander einzuschätzen – eine Fähigkeit, die bis dato nur von Primaten bekannt war. Wie viele sozial lebende Tiere zeigen Raben unterschiedliche soziale Beziehungen – sie können Freunde, Verwandte oder Paarpartner haben und sie bilden strikte Dominanzhierarchien. Kognitiv gesehen ist das Verständnis von eigenen Beziehungen eine wichtige Voraussetzung im Umgang mit Artgenossen im Alltag. Ein Verständnis für die Beziehungen, die andere Gruppenmitglieder untereinander haben, ermöglicht hingegen eine noch wesentlich flexiblere Vorgehensweise, da nun strategische Einsichten möglich sind. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert. (more…)

Read More

Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht

Tübinger Wissenschaftler erforschen die Wanderungswellen des frühen Menschen

Der anatomisch moderne Mensch hat sich von Afrika aus in mehreren Wanderungswellen nach Asien und Europa ausgebreitet. Die ersten Vorfahren heutiger Menschen nahmen dabei wahrscheinlich schon vor rund 130.000 Jahren eine südliche Route über die Arabische Halbinsel in Richtung Asien. Zu diesem Ergebnis kommen Professorin Katerina Harvati und ihre Mitarbeiter vom Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Tübingen und dem Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität von Ferrara, Italien, und dem Nationalmuseum für Naturgeschichte, Frankreich. (more…)

Read More

Ancient volcanic explosions shed light on Mercury’s origins

Mercury was long thought to be lacking volatile compounds that cause explosive volcanism. That view started to change when the MESSENGER spacecraft returned pictures of pyroclastic deposits — the telltale signature of volcanic explosions. Now more detailed data from MESSENGER shows that volcanoes exploded on Mercury for a substantial portion of the planet’s history. The findings suggest Mercury not only had volatiles but held on to them for longer than scientists had expected.

PROVIDENCE, R.I. [Brown University] — The surface of Mercury crackled with volcanic explosions for extended periods of the planet’s history, according to a new analysis led by researchers at Brown University. The findings are surprising considering Mercury wasn’t supposed to have explosive volcanism in the first place, and they could have implications for understanding how Mercury formed. (more…)

Read More

Wie unsere Körperzellen gegen Viren kämpfen

Protein versperrt Zugang zum Zellkern, um Erbgut zu schützen

MolekularbiologInnen der Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zeigen in Zusammenarbeit mit Kollegen von der ETH Zürich, wie das Eindringen doppelsträngiger RNA wie beispielsweise viralen Erbgutes in den Zellkern verhindert wird. Während der Immunantwort auf eine Virusinfektion wandert das körpereigene Protein ADAR1 aus dem Kern ins Zytoplasma der Zelle, wo es die Virus-RNA so verändert, dass sich damit keine neuen Viren bilden können. Wie dabei jedoch verhindert wird, dass ADAR1 die virale RNA in den Zellkern bringt – wichtig für den Schutz des menschlichen Erbguts – war bisher völlig unklar. In ihrer Studie in PNAS Plus geben die Wiener und Züricher WissenschaftlerInnen eine erste Antwort auf diese Frage. (more…)

Read More