Tag Archives: klimawandel

Klimawandel verändert europäische Vogelwelt

Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) haben gemeinsam mit internationalen Kollegen die Veränderungen der europäischen Vogelwelt im Zuge des Klimawandels untersucht. Das Team definiert einige Gewinner, aber auch zahlreiche Arten, die von den Folgen des Klimawandels bedroht sind. Grundlage der Studie waren Beobachtungen von über 50.000 Bürgerwissenschaftlern in einem Zeitraum von 18 Jahren. Die Studie ist kürzlich im renommierten Fachjournal „Global Change Biology“ erschienen. (more…)

Read More

Deutschlands Top-Klimawissenschaftler erklären den Klimawandel

Neue Online-Vorlesung zu Klimawandel und seinen Folgen

Erstmals beschäftigt sich eine deutsche, frei zugängliche Online-Vorlesung mit dem Klimawandel und seinen Folgen. Entwickelt wurde sie gemeinsam vom WWF Deutschland und dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK). Der interdisziplinäre Massive Open Online Course (MOOC) „Klimawandel und seine Folgen“ startet am 9. November auf der MOOC-Plattform Iversity online. Dort kann man sich seit heute dafür anmelden: https://iversity.org/de/courses/klimawandel. Der fünfwöchige Kurs ist kostenlos und steht jedermann offen. Insbesondere Studierende und Lehrkräfte können sich dort auf dem neuesten Stand der Klimawissenschaften informieren.
(more…)

Read More

Das große Wegschmeißen

WWF-Studie: Jährlich landen in Deutschland über 18 Mio. Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. / WWF fordert von Bundesregierung „Aktionsplan gegen Lebensmittelverschwendung“

Berlin – Insgesamt gehen in Deutschland pro Jahr über 18 Mio. Tonnen Nahrungsmittel verloren. Dies entspricht fast einem Drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs der Bundesrepublik. Zu diesem Ergebnis kommt die WWF-Studie „Das große Wegschmeißen, die die Naturschutzorganisation am Donnerstag in Berlin vorgelegt hat. (more…)

Read More

Gewinner und Verlierer des Klimawandels

Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben in Zusammenarbeit mit weiteren Senckenberg-Standorten und deutschen Partnerinstitutionen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Häufigkeit verschiedener Tier- und Pflanzengruppen in Deutschland untersucht. Erstmals wurden dabei Bestandstrends von sehr unterschiedlichen Artengruppen miteinander verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass Vögel, Schmetterlinge und Käfer bereits auf den Klimawandel reagieren. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Biological Conservation“ erschienen. (more…)

Read More

Klimawandel macht AllergikerInnen das Leben schwer

Hoch allergene Pflanze Ragweed mit enormem Ausbreitungspotenzial in Europa

Ragweed – auch bekannt als Ambrosie – gehört zu den Pflanzen mit dem am stärksten allergieauslösenden Pollen. Diese aus Nordamerika eingeschleppte Art breitet sich seit einigen Jahrzehnten auch in Mitteleuropa aus. Ein internationales ForscherInnenteam um Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass die durch den Klimawandel begünstigte Verbreitung der Pflanze eine massive Zunahme der Pollenbelastung verursacht – bis zum Jahr 2050 soll sie sich gar vervierfachen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin “Nature Climate Change”. (more…)

Read More

Arktis: Warmzeit mit Pause

Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums haben gemeinsam mit kanadischen Kollegen die klimatische Entwicklung des arktischen Ozeans während der Kreidezeit, vor 145 bis 66 Millionen Jahren, rekonstruiert. Das Forscherteam kommt zu dem Schluss, dass es während des für ein extremes Treibhausklima bekannten geologischen Zeitalters einen massiven Kälteeinbruch gab. Die kürzlich im Fachjournal „Geology“ veröffentlichte Studie soll auch dabei helfen, die Prognosen über die zukünftige Klima- und Umweltentwicklung zu verbessern und den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel abzuschätzen. (more…)

Read More

Wie könnte der Klimawandel auf 1,5 Grad begrenzt werden?

Eine neue Studie zeigt, was für klimapolitische Maßnahmen nötig wären, um die weltweite Erwärmung bis zum Jahr 2100 auf weniger als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Grundsätzlich wäre eine solche Begrenzung machbar, so die jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie eines Teams von Forschern unter anderem des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Das 1,5-Grad-Ziel wird von mehr als hundert Ländern für sicherer gehalten als das international vereinbarte Ziel von 2 Grad Celsius – obwohl auch dieses etwas weniger ehrgeizige Ziel bereits eine starke Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen erfordern würde. (more…)

Read More

Nomadenleben schützt Artenvielfalt

Wissenschaftler des Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz haben gemeinsam mit Kollegen der Universität Oxford das Nomadentum in der Mongolei in Hinblick auf die Anpassung an den Klimawandel untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass die wandernde Lebensweise eine sinnvolle Anpassung an den Klimawandel ist und zum Schutz der Artenvielfalt beiträgt. Die Erkenntnisse sind Resultate eines wissenschaftlichen Workshops, der in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator stattfand. 

Die Mongolei ist eines der am geringsten besiedelten Länder der Erde: Etwa 2,7 Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die dreimal so groß ist wie Frankreich. Etwa ein Drittel der Menschen leben noch als Nomaden – doch jedes Jahr werden mehr Mongolen sesshaft und beenden ihre regelmäßigen Wanderungen. (more…)

Read More