Forscher der Universitäten Stanford, Tübingen und Bayreuth gehen von Rückgang der Ernte um bis zu 40 Prozent bis zum Jahr 2100 aus
Durch die Klimaerwärmung könnte die Reisernte weltweit deutlich geringer ausfallen als bisher angenommen. Der Reis könnte zudem deutlich über die heutigen EU-Grenzwerte hinaus mit dem giftigen Halbmetall Arsen belastet sein. (more…)
Keine Pause bei der globalen Erwärmung – Forscher entwirren angebliche Verlangsamung
Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. (more…)
Neuentdeckte Schwefelmikroben sind wichtig für den Kohlenstoffkreislauf der Erde
Ein internationales Team aus WissenschafterInnen um den Mikrobiologen Alexander Loy von der Universität Wien hat neue Schwefelbakterien identifiziert, die eine wichtige Rolle für die globalen Schwefel- und Kohlenstoffkreisläufe spielen und daher Auswirkungen auf das Klima haben könnten. Die Bakterien können mittels Sulfatatmung die Bildung von Methan reduzieren. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im Fachmagazin “The ISME Journal”.(more…)
Die Klimaerwärmung ist verantwortlich dafür, dass der Bestand der Braunbären in Europa seit dem Ende der letzten Eiszeit dramatisch geschrumpft ist. Steigende Wintertemperaturen während der letzten 12.000 Jahre haben die Fortpflanzungsrate der Braunbären verringert und zu deren Verschwinden beigetragen, berichtet eine internationale Forschergruppe, darunter ein Senckenberg-Wissenschaftler, aktuell im Fachblatt „Scientific Reports“. (more…)
In einem neuen Projekt züchten Biologen Torfmoos für nachhaltigen Rohstoffanbau und Klimaschutz
Ob im Schrebergarten oder im Gartenbau: Torf wird oft eingesetzt, um verschiedene Erden zu verbessern – doch der Abbau des Substrates, das in Mooren entsteht, zerstört ihr Ökosystem und trägt über erhöhte Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) zur Klimaerwärmung bei. (more…)
Viele Tier- und Pflanzenarten verlassen in Folge der Klimaerwärmung ihre bisherigen Verbreitungsgebiete und wandern langsam nach Norden oder in höhere Gebirgslagen. Bestehende Schutzgebiete werden möglicherweise auf lange Sicht nicht mehr jene Arten beherbergen, für deren Schutz sie einst bestimmt waren. Zu diesem Befund, der aktuell im Fachmagazin PLOS ONE erscheint, kommt ein internationales Team, an dem auch Biodiversitätsforscherin Andrea Grill von der Universität Wien beteiligt war. Die WissenschafterInnen untersuchten die Diversität der Schmetterlinge im griechischen Dadia National Park.
Ausgangspunkt für die Untersuchung waren die 1998 von Andrea Grill im Rahmen ihrer Diplomarbeit erhobenen Daten von Schmetterlingen im griechischen Dadia National Park, der in den Rhodopen im Nordosten des Landes liegt. Heute forscht die Elise-Richter-Stipendiatin am Department für Tropenökologie und Biodiversität der Tiere der Universität Wien und freut sich darüber, mit ihrer Diplomarbeit die Basis für eine internationale Studie vorbereitet zu haben. “Wir konnten, indem wir die damaligen Ergebnisse mit aktuellen verglichen, beweisen, dass Schmetterlinge relativ rasch auf Klimaveränderungen reagieren”, so Andrea Grill. (more…)