Category Archives: Science

Astronomen entschlüsseln Geheimnis der rasanten Entwicklung des Zentralsterns im Stingray-Nebel

Forscher der Universität Tübingen analysieren wiedergeborenen Stern in bisher nicht beobachteter Entwicklungsphase

Einem internationalen Team von Astronomen ist es mithilfe von Daten des Hubble-Weltraumteleskops gelungen, eine bisher nicht beobachtete Sternentwicklung in Echtzeit zu studieren. Frühere Beobachtungen des Sterns mit dem Namen SAO 244567 ließen einen dramatischen Anstieg seiner Temperatur erkennen. Neueste Daten belegen nun, dass sich der Stern in den vergangenen Jahrzehnten deutlich abgekühlt haben muss und damit in eine frühere Lebensphase wiedergeboren wurde. SAO 244567 ist bisher der einzige wiedergeborene Stern, der sowohl während der Aufheizungs- als auch der Abkühlungsphase beobachtet wurde. Die Studienergebnisse werden nun in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society publiziert. Neben Professor Klaus Werner und Dr. Thomas Rauch gehörte auch die Erstautorin der Studie Dr. Nicole Reindl zum Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen; sie forscht mittlerweile an der britischen University of Leicester. (more…)

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Warum schöne Menschen alle Blicke auf sich ziehen

Attraktive Gesichter bergen evolutionären Vorteil

Warum wirkt Schönheit anziehend auf uns? Mithilfe von Augenbewegungsmessungen hat ein Forschungsteam rund um den Psychologen Helmut Leder von der Universität Wien herausgefunden, dass im direkten Vergleich bereits kleine Unterschiede bei Gesichtern ausreichen, um unsere Aufmerksamkeit unbewusst auf das schönere zu lenken. Diese Ergebnisse sind ein weiterer Schritt in Richtung der Annahme, dass sich unser Empfinden für Schönheit im Zuge unserer evolutionären Vergangenheit als Vorteil erwiesen hat. (more…)

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Heiter bis wolkig: Nicht erst im Industrie­zeitalter

Das Klima in vorindustrieller Zeit könnte wolkiger gewesen sein als bisher angenommen. Darauf deuten Ergebnisse eines internationalen Forscherteams, die in Nature veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben im Labor beobachtet, wie von Wäldern abgegebene, organische Verbindungen ausreichend Aerosolpartikel bilden, auch wenn in der Atmosphäre keine Schwefelsäure vorhanden ist. (more…)

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Bei der Geburt von Wolken live dabei

Die Forschung tut sich mit der Entstehung und dem Einfluss von Wolken auf das Klima noch relativ schwer. Nun hat ein internationales Forschungsteam simuliert, wie erste Vorläufer von Wolkenkondensationskeimen in der heutigen Atmosphäre entstehen. In Nature Communications beschreiben sie Mechanismen, die das Wachstum von Aerosolpartikeln und die Bildung von Wolken beschleunigen können. (more…)

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Leben gewissenhafte Schüler länger?

Bildungsforscher der Universität Tübingen werten Schüler-Befragung von 1968 aus und stellen Zusammenhang zwischen Verhalten in der Schule und Lebenserwartung her

Kinder, die in der Schule fleißig, gewissenhaft und leistungsorientiert sind, leben wahrscheinlich länger als ihre widerspenstigen und ungeduldigen Mitschülerinnen und Mitschüler. Diese Schlussfolgerung ziehen Wissenschaftler der Universität Luxemburg und vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen aus einer Studie. Sie haben das Verhalten und die Charaktereigenschaften von Schülerinnen und Schülern anhand von Daten einer Studie aus dem Jahr 1968 analysiert und untersucht, ob diese Eigenschaften im Zusammenhang mit der Lebenserwartung stehen könnten. (more…)

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Vom Drachenbaum zum Werkstoff

Forscher zeigen, wie eine Ast-Stamm-Anbindung als Vorbild für technische Faserverbundverzweigungen dienen könnte

Drachenbäume als Ideengeber für den Leichtbau: Ein Forschungsteam der Universität Freiburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat die Grundlagen dafür erarbeitet, technische Faserverbundverzweigungen nach dem Vorbild von Ast-Stamm-Anbindungen zu entwerfen. Mithilfe von hochauflösenden Magnetresonanz-Bildgebungsverfahren ist es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dabei erstmals gelungen, am lebenden Drachenbaum zu beobachten, wie sich das pflanzliche Gewebe bei Belastung verschiebt. Technische Faserverbundverzweigungen, die sich ähnlich verhalten wie das natürliche Vorbild, könnten künftig zum Beispiel in architektonischen Tragwerken, Fahrradrahmen oder in Autokarosserien zum Einsatz kommen. Das Team hat die Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.

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