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Meeresbewohner auf der Roten Liste

Hamburg, 12.05.2012: Tierische und pflanzliche Meeresbewohner  stehen unter Druck: 30 Prozent der marinen Arten in deutschen Nord- und Ostseegewässern sind gefährdet. Dies geht aus  der „Roten Liste“ der marinen Arten, die das Bundesamt für Naturschutz heute veröffentlichte hervor. „Diese Bestandsaufnahme verdeutlicht, dass wir unsere Meere besser schützen müssen, um die Vielfalt des marinen Lebens zu bewahren. Das Meer braucht auch Ruhezonen ohne menschliche Eingriffe wie Fischerei oder Rohstoffabbau, um  sich zu erholen“, kommentiert Stephan Lutter, Meeresschutzexperte des WWF. Auch Düngemitteleintrag aus der Landwirtschaft und Verschmutzung durch Plastik oder chemische Stoffe schädigen die Lebensräume im Meer und  ihre Bewohner. (more…)

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Durchbruch an den Max F. Perutz Laboratories: Neue Analysemethode für Platynereis als Genetics-Highlight im Mai

ForscherInnen an den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien ist ein Durchbruch für das Platynereis-Modellsystem gelungen: Zum ersten Mal beschreiben sie eine Methode, mit der spezifische und vererbbare Mutationen in dieser Spezies erzeugt werden können. Damit rückt dieser marine Wurm in eine exzellente Position, um die Forschung in den Bereichen Neurobiologie, Chronobiologie, evolutionäre Entwicklungsbiologie und Meeresbiologie voranzutreiben. Die Studie sowie ein Überblicksartikel zu den genetischen Methoden, die für Platynereis dumerilii zur Verfügung stehen, sind nicht nur Mai-Highlights des renommierten Fachjournals Genetics, ihnen wurde auch das Titelbild der aktuellen Ausgabe gewidmet.

Auf molekularer Ebene wissen wir von vielen faszinierenden biologischen Phänomenen noch viel zu wenig. Der unscheinbare marine Borstenwurm Platynereis dumerilii stellt für die Erforschung dieser Phänomene einen interessanten Modellorganismus dar: Evolutionär gesehen entwickelte er sich sehr langsam und ist so bestens geeignet, um Vorläufergene und Zelltypen zu analysieren. Er besitzt ein Hormonsystem, das mit jenem der Wirbeltiere vergleichbar ist und er kann große Teile seines Körpers regenerieren. Zudem wird seine Fortpflanzungszeit durch mehrere Uhren gesteuert – ein Merkmal, das wahrscheinlich auch viele andere Organismen aufweisen. Diese Charakteristika machen den Borstenwurm ideal für die Evolutionsforschung, die Chronobiologie und für viele weitere Forschungsgebiete. Da es jedoch bislang keine geeigneten molekularbiologischen Werkzeuge gab, war es sehr schwierig, die Funktionen der Platynereis-Gene in vivo zu analysieren. (more…)

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Simply being called ‘fat’ makes young girls more likely to become obese

Trying to be thin is like trying to be tall, say UCLA psychologists

Girls who are told by a parent, sibling, friend, classmate or teacher that they are too fat at age 10 are more likely to be obese at age 19, a new study by UCLA psychologists shows.

The study looked at 1,213 African-American girls and 1,166 white girls living in Northern California, Cincinnati and Washington, D.C., 58 percent of whom had been told they were too fat at age 10. All the girls had their height and weight measured at the beginning of the study and again after nine years. (more…)

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Early neural wiring for smell persists

A new study in Science reveals that the fundamental wiring of the olfactory system in mice sets up shortly after birth and then remains stable but adaptable. The research highlights how important early development can be throughout life and provides insights that may be important in devising regenerative medical therapies in the nervous system. (more…)

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Erstes weltweites Gletscherinventar erstellt

Was bisher nur für wenige Gebiete galt, ist jetzt für alle Gletscherregionen der Erde bekannt: „Endlich wissen wir, wie viele Gletscher es auf der Erde gibt, wo sie sich befinden, wie groß sie sind und wie viel Eis in ihnen gespeichert ist“, sagt der Glaziologe Georg Kaser über das von ihm mitinitiierte globale Gletscherinventar.

Eine große internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat so gut wie alle Gletscher auf der Erde kartiert und in computerlesbare Form im Randolph Gletscher Inventar (RGI) zur Verfügung gestellt. Dank dieser Anstrengungen ist es für Glaziologen nun möglich, mit bisher nicht erreichter Genauigkeit die Auswirkungen des Klimawandels auf jeden einzelnen Gletscher weltweit zu berechnen. Insgesamt bedecken die rund 200.000 Gletscher der Erde (ohne die Eischilde Grönlands und der Antarktis) eine Fläche von etwa 730.000 km2 und haben ein Volumen von rund 170.000 km3. „Damit wurde die genaue Modellierung der Gletscherreaktion auf Klimaänderungen stark verbessert“ sagt Georg Kaser vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck. (more…)

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Freiheitskampf anno 2014

In dieser Woche war es kaum möglich, netzpolitischen Themen auszuweichen. Das lag nicht nur an der Arbeit der Bundestagsausschüsse zur NSA-Affäre und zur Digitalen Agenda, sondern vor allem daran, dass die alljährliche Internetkonferenz re:publica in Berlin stattfand. Dort war man sich einig darin, dass die Aktionen der Netzgemeinde gegen die Totalüberwachung in den vergangenen Monaten nicht richtig gezündet haben, so dass diese sich nun in einer Neufindungsphase wiederfindet, deren Ergebnis noch nicht abzusehen ist. Können Sie den Satz noch hören, dass „Überwachung die Demokratie gefährdet“? Dann gehören Sie zu einer Minderheit hierzulande, und wir liefern ihnen mit der Presseschau noch mehr Lesestoff dazu.

Video der Woche (more…)

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No Ocean-Borne Radiation from Fukushima Detected on West Coast Shoreline, According to Analysis of 1st Samples from ‘Kelp Watch 2014’

LONG BEACH, Calif.—Scientists working together on Kelp Watch 2014 announced today that the West Coast shoreline shows no signs of ocean-borne radiation from Japan’s Fukushima nuclear power plant disaster, following their analysis of the first collection of kelp samples along the western U.S. coastline.

Kelp Watch 2014 is a project that uses coastal kelp beds as detectors of radioactive seawater arriving from Fukushima via the North Pacific Current. It is a collaborative effort led by Steven Manley, marine biology professor at California State University, Long Beach (CSULB), and Kai Vetter, head of applied nuclear physics at the Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) and a nuclear engineering professor at the University of California, Berkeley. (more…)

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