Meere vor dem Kollaps?

NABU-Spot zeigt gravierende Folgen von Müll im Meer

Über zehn Millionen Tonnen Müll gelangen jährlich in die Ozeane. Ein Großteil davon ist Plastikmüll. Er kostet Zehntausende Meerestiere das Leben. Seevögel verwechseln Plastik mit natürlicher Nahrung, Delfine verfangen sich in alten Fischernetzen. Die Folgen von Plastikabfällen im Meer sind ebenso vielfältig wie dramatisch.

Die Folgen von Plastik im Meer sind verheerend. Viele Meeresbewohner verfangen sich in Kunststoffresten und verenden qualvoll. Aber auch auf uns Menschen fallen die Müllsünden zurück: Wenn Plastik zerfällt, werden giftige Inhaltsstoffe frei. Sie verändern das Erbgut von Meeresbewohnern. Auch beim Menschen sind schädliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen

Um das Ausmaß des Müllproblems zu verdeutlichen, hat der NABU zum Welttag der Meere gemeinsam mit der Hamburger Rockband Dock3 und Nationaltorhüter Silvio Heinevetter ein eindringliches Musikvideo veröffentlicht. Darin machen die Musiker und der Handballer die Kunststoffflut sichtbar und rufen zur Vermeidung von Plastik auf.

*Source: NABU.de

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