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Immer mehr EU-Bürger leben außerhalb ihres Heimatlandes

Migration innerhalb der Europäischen Union steigt – Vor allem mittel- und osteuropäische EU-Bürger sind mobil – DIW Berlin spricht sich für weiteren Abbau von Migrationsbarrieren aus

Die Mobilität von Erwerbspersonen innerhalb der Europäischen Union hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Im Jahr 2012 lebten etwa 7,4 Millionen EU-Bürger außerhalb ihres Heimatlandes in einem nord-, west- oder südeuropäischen EU-Land (EU-15) – rund 30 Prozent mehr als noch fünf Jahre zuvor. Insbesondere Deutschland verzeichnete zuletzt deutlich höhere Zuzüge ausländischer EU-Bürger. Allein im Jahr 2012 lag das Wanderungsplus für diese Personengruppe bei insgesamt rund 260.000 Personen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Nur wenige Migranten waren Staatsangehörige der Krisenländer Griechenland, Irland, Italien, Portugal oder Spanien (GIIPS). Der Großteil stammt aus den neuen mittel- und osteuropäischen Mitgliedsländern wie Polen und Rumänien. „Ursachen sind vor allem die großen Einkommensunterschiede und  veränderte Zuwanderungsbestimmungen“, sagt Nina Neubecker, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Makroökonomie am DIW Berlin und mit DIW-Präsident Marcel Fratzscher Autorin der Studie. Weil Migration helfen kann, Arbeitslosigkeit zu senken oder Arbeitskräftemangel zu lindern, sollten bestehende Migrationsbarrieren wie ungenügende Fremdsprachenkenntnisse und Schwierigkeiten bei der Bewertung beruflicher Qualifikationen nach Einschätzung der DIW-Experten konsequent verringert werden. (more…)

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Deutschland verkohlt Europa

WWF-Rangliste: Vier der fünf dreckigsten Kohlekraftwerke Europas stehen in Deutschland

Die deutschen Kohlekraftwerke sind die klimaschädlichsten in Europa. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung zu den 30 CO2-intensivsten europäischen Kraftwerken des Jahres 2013. Unter den Top Dreißig befinden sich gleich neun deutsche Kohlekraftwerke, unter den Top Five vier deutsche Braunkohlekraftwerke: Auf Rang 2 und 3 die Kraftwerke Neurath und Niederaußem von Energiekonzern RWE, auf Platz vier und fünf Jänschwalde und Boxberg, beide betrieben von Vattenfall. Negativ-Spitzenreiter in Europa ist das Belchatow Kraftwerk in Polen. In der Masse schneiden auch Großbritanniens Kraftwerke schlecht ab – unter den Top 30 befinden sich neun britische, die mit veralteter Technik aus den 1960er und 1970er Jahren betrieben werden. (more…)

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Sociologist Robert Crutchfield examines the relationship between work and crime in ‘Get a Job’

In his new book, “Get a Job: Labor Markets, Economic Opportunity, and Crime,” University of Washington sociologist Robert Crutchfield takes on the popular notion that the unemployed are more likely to commit crimes. A former juvenile probation officer and parole agent, Crutchfield explains the nuanced links between work, unemployment and crime.

Q. You write that the stratification of labor contributes significantly to a person’s lifestyle and whether or not they commit crimes. Can you explain?

A. When someone has a low-end job (what some scholars refer to as secondary sector jobs), such jobs don’t pay well, and have few or no benefits and limited prospects for the future. Young adults in that situation may feel like they don’t have to conform to society’s expectations, and are at risk of getting involved in crime because they are likely to spend time with similar young men. People with good jobs, what some scholars call primary sector jobs, by contrast have something to lose if they do not constrain their own lifestyles. So they spend less time in situations where crime might occur. The stratification of labor that I write about is the structuring of the labor market into primary sector (good) jobs and secondary sector (bad) jobs. (more…)

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UBA-Outdoorjacken-Test: Wetterschutz schädigt die Gewässer

Zu viele umweltschädliche Chemikalien in Outdoorjacken

Aus wetterfesten Funktionsjacken treten umweltschädliche fluorhaltige Chemikalien aus, die aus der wasserabstoßenden Schicht dieser Textilien stammen. Sie gelangen unter anderem beim Waschen in die Umwelt. In Kläranlagen werden sie nicht abgebaut und gelangen so in Flüsse, Meere und das Grundwasser und reichern sich letztlich im Körper von Mensch und Tier an. Das Umweltbundesamt ließ 15 wetterfeste Funktionsjacken und fünf Imprägniermittel auf poly- und perfluorierte Chemikalien, kurz PFC, untersuchen. Mit der Studie sollten die Emissionen von PFC aus Jacken und das damit verbundene Risiko für Mensch und Umwelt ermittelt werden. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Leider bleiben die Imprägnierungen nicht in den Jacken, sondern verflüchtigen sich in die Luft oder gelangen beim Waschen in die Kläranlagen und von dort in die Gewässer. Die Jacken geben im Vergleich zu anderen Quellen zwar relativ wenig PFC an die Umwelt ab, dennoch stellt sich die Frage, ob diese Art der Imprägnierung wirklich sein muss.“ Das Umweltbundesamt plädiert für strengere Vorschriften für PFC. Einige Hersteller setzen bereits auf PFC-freie Imprägnierungen. (more…)

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It’s go time for LUX-Zeplin experiment in dark matter

From the physics labs at Yale University to the bottom of a played-out gold mine in South Dakota, a new generation of dark matter experiments is ready to commence.

The U.S. Department of Energy’s Office of Science and the National Science Foundation recently gave the go-ahead to LUX-Zeplin (LZ), a key experiment in the hunt for dark matter, the invisible substance that may make up much of the universe. Daniel McKinsey, a professor of physics, leads a contingent of Yale scientists working on the project. (more…)

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Vom „Augusterlebnis“ in die Katastrophe

Am 28. Juli 1914 erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg, bald darauf bekämpft sich halb Europa. Die Historikerin Gunda Barth-Scalmani erforscht die ersten Kriegsmonate in Innsbruck. Aus dem kurzen Sommerkrieg sollten vier Jahre werden: Die Kriegsbegeisterung im Sommer 1914 war allerdings gar nicht so flächendeckend, wie häufig immer noch berichtet wird.

Ein kurzer Sommerkrieg sollte es werden, zu Weihnachten spätestens seien die Soldaten wieder zurück: Diese Eindrücke vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs sind auch heute noch allgegenwärtig. Dazu gehört auch die vermeintliche und mit entsprechenden zeitgenössischen Fotos illustrierte große Freude in der Bevölkerung über den Krieg. „Dieses ‚Augusterlebnis’, die große Freude, hält sich sehr zäh und wird etwa auch durch Schulbücher und in Medien immer wieder erneuert und weitergetragen. In Wahrheit war die Stimmung in der Bevölkerung schon zu Kriegsausbruch nicht uneingeschränkt freudig“, sagt die Historikerin Prof. Gunda Barth-Scalmani, die die Stimmung im Sommer 1914 von der Ermordung des k.u.k. Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo bis in die ersten Kriegsmonate insbesondere im Raum Innsbruck anhand von Zeitungsquellen und Tagebucheinträgen untersucht. (more…)

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Fast and curious: Electrons hurtle into the interior of a new class of quantum materials

As smartphones get smarter and computers compute faster, researchers actively search for ways to speed up the processing of information. Now, scientists at Princeton University have made a step forward in developing a new class of materials that could be used in future technologies.

They have discovered a new quantum effect that enables electrons — the negative-charge-carrying particles that make today’s electronic devices possible — to dash through the interior of these materials with very little resistance. (more…)

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