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Neue Erkenntnisse zum komplexen Stammbaum der Schildkröten

Tübinger Wissenschaftler fahndet an Fossilien der Jehol-Gruppe aus dem Nordosten Chinas nach den Vorfahren heute lebender Arten

Heutige Meeresschildkröten sind die einzigen Überlebenden eines einst an Meeresreptilien sehr reichen Ökosystems aus der Zeit der Dinosaurier. Sie stammen aus der Kreidezeit vor 130 bis 140 Millionen Jahren und haben sich wahrscheinlich aus Vorfahren entwickelt, die im Süßwasser lebten. Diese sind jedoch bisher nicht entdeckt worden. In einer neuen Studie versuchen Dr. Chang-Fu Zhou von der Shenyang Normal University of Liaoning und Dr. Márton Rabi aus der Arbeitsgruppe Biogeologie der Universität Tübingen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Vorfahren heutiger Meeresschildkröten unter Fossilien der Jehol-Gruppe aus dem Nordosten Chinas zu finden. Die Studie wurde kürzlich in den Scientific Reports veröffentlicht.
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Bernsteinfund: Neue Mücken aus der Kreide

Ein internationales Team, darunter die Bernsteinforscherinnen Mónica Solórzano Kraemer vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt und Frauke Stebner von der Universität Bonn, haben eine neue Unterfamilie, vier neue Gattungen und zehn neue Arten von fossilen Schmetterlingsmücken entdeckt. Die weiblichen Tiere aus dem kreidezeitlichen Bernstein waren wahrscheinlich Blutsauger, die männlichen Insekten befanden sich bei ihrer Einbettung in den Harz auf Paarungsflügen. Die neu beschriebene Unterfamilie ist der Erika und Walter Datz-Stiftung gewidmet, welche die Untersuchung unterstützte. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „PeerJ“ erschienen. (more…)

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Schwebfliegen sind zuverlässige Bestäuber

Forscher untersuchen die Rolle unterschiedlicher Insekten für Nutzpflanzen

Sind Honig- und Wildbienen wirklich die einzigen effektiven Bestäuber von Nutzpflanzen? Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung von Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg, widerlegt diese gängige Annahme. Agrarlandschaften, in denen es kaum noch Wildbienen gibt, könnten auf andere Insekten zurückgreifen und damit die Bienen bei der Bestäubung unterstützen. Das Team fand heraus, dass Fliegen auf landwirtschaftlichen Anbauflächen, die von halbnatürlichen Habitaten isoliert waren, besonders robuste Bestäuber sind. Die Ergebnisse der Studie sind nun in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ erschienen.

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Folgen des Klimawandels in Zukunft deutlich stärker

16 Bundesbehörden und -institutionen legen Studie zu den zukünftigen Folgen des Klimawandels in Deutschland vor

Die Folgen des Klimawandels werden sich künftig auch in Deutschland verstärkt bemerkbar machen. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird die Gefahr von Hochwassern oder Hitzewellen zunehmen. Damit wird das Schadenspotenzial des Klimawandels für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft steigen. Das ist das Ergebnis der so genannten Vulnerabilitätsanalyse – einer umfassenden und deutschlandweiten Studie zur Verwundbarkeit gegenüber dem Klimawandel. Sie bildet die Grundlage für Vorsorge-Maßnahmen der Bundesregierung und dient dazu, die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel weiterzuentwickeln. (more…)

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Researchers Take First Steps to Create Biodegradable Displays for Electronics

COLUMBIA, Mo. – Americans, on average, replace their mobile phones every 22 months, junking more than 150 million phones a year in the process. When it comes to recycling and processing all of this electronic waste, the World Health Organization reports that even low exposure to the electronic elements can cause significant health risks. Now, University of Missouri researchers are on the path to creating biodegradable electronics by using organic components in screen displays. The researchers’ advancements could one day help reduce electronic waste in the world’s landfills. (more…)

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Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz

Gehirnstruktur wichtiger als Größe

Hat die Größe des Gehirns etwas mit der kognitiven Leistungsfähigkeit von Menschen zu tun? Diese Frage fasziniert WissenschafterInnen bereits seit mehr als hundert Jahren. Ein internationales Team von Psychologen der Universitäten Wien, Göttingen (Deutschland) und Tilburg (Niederlande) liefert nun Erkenntnisse zur Rolle der Größe des Zentralnervensystems für Intelligenztestleistungen. Im Rahmen einer Meta-Analyse der Daten von über 8.000 Testpersonen zeigten die Forscher, dass die Größe des Gehirns für IQ-Testleistungen nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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