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Das große Strömen zum Licht

Die winzigen Cyanobakterien nehmen Helligkeit wahr, indem sie das Prinzip der Linse im menschlichen Auge nutzen

Seit 300 Jahren – also seit es Mikroskope gibt – fragen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Bakterien Licht wahrnehmen und darauf reagieren können. Ein internationales Team um die Freiburger Biologin Prof. Dr. Annegret Wilde hat das Rätsel nun gelöst: Die Forscherinnen und Forscher zeigen an den so genannten Cyanobakterien, dass diese nur wenige Mikrometer winzigen Organismen gezielt auf eine Lichtquelle zuströmen, indem sie das Prinzip einer Linse im menschlichen Auge nutzen. Die Studie ist nun in der Zeitschrift „eLife“ erschienen.
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Rheinzufluss mit tropischen Parasiten

Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt haben eingewanderte tropische Fische in einem nordrheinwestfälischen Bach untersucht. Sie zeigen in ihrer kürzlich im Fachjournal „Parasitology Research“ erschienenen Studie, dass sich in dem künstlich erschaffenen Warmwasserlebensraum eine tropische Fauna etabliert hat. Auch nicht-heimische Parasiten, die eine potentielle Gefahr für die heimische Fischwelt darstellen, fühlen sich in dem von einem Braunkohlewerk aufgeheizten Gewässer wohl. (more…)

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IBM Studio – Dubai to Transform Client Experience with Data-Driven Design

IBM Interactive Experience Expanding Global Network with First Studio in Middle East

Dubai, UAE – 17 Feb 2016: IBM has announced the launch of IBM Studio – Dubai, a new center of experience design and digital expertise to help clients transform. The Studio extends the footprint of IBM Interactive Experience, blending experience design with the full spectrum of business transformation capabilities, from industry and strategy consulting through systems integration. The IBM Studio – Dubai was inaugurated by His Excellency Abdulla Abdul Rahman Al Shaibani, Secretary General of the Executive Council of Dubai. (more…)

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Zurück in die Steinzeit: Was Ötzis Magenbakterium über die Besiedlung Europas verrät

Bioinformatiker rekonstruieren urzeitliche DNA

Ein internationales ForscherInnenteam um die Bioinformatiker Dmitrij Turaev und Thomas Rattei von der Universität Wien entdeckte Spuren des Bakteriums Helicobacter pylori im Verdauungstrakt der besterhaltenen Mumie aus der Steinzeit – “Ötzi”. Mit der Rekonstruktion des Genoms liegt nun der älteste bekannte Vertreter dieses Bakteriums vor und gibt Überraschendes preis: Frühe Einwanderer aus Asien müssen bei der Besiedlung Europas eine zentrale Rolle gespielt haben, denn das Genom stammt fast vollständig von asiatischen Vorfahren ab.  (more…)

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