Physik-Wettbewerb: Schülerforschungszentrum Nordhessen richtet Deutschlandfinale aus

Wie funktioniert die perfekte Wasserbombe oder ein Kraftwerk aus Teelichtern? Jugendliche lösen beim bundesweiten Physik-Wettbewerb anspruchsvolle Rätsel – experimentell und theoretisch.

Im Finale vom 11. bis 13. April 2014 stellen sie ihre Lösungen in englischsprachigen Präsentationen und Diskussionen vor. Austragungsort ist das Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel. Das Turnier dient zugleich als Vorentscheid für den internationalen Physik-Weltcup.

Am Wettbewerb nehmen 48 Jugendliche von weiterführenden Schulen aus ganz Deutschland teil. Sie haben sich teamweise mit vorgegebenen wissenschaftlichen Fragen beschäftigt, experimentiert, Modelle gebaut und Theorien entwickelt. Im Turnier stellen sie ihre Ergebnisse vor. Eine 20-köpfige Jury aus Wissenschaftler/innen, Leiter/innen von Schülerforschungszentren, Studierenden und Lehrer/innen kürt drei Siegerteams, die Buchpreise erhalten.

Anselm (17) stellt sein Experiment im Wettbewerb vor. Foto credit: SFN

Anselm (17) stellt sein Experiment im Wettbewerb vor. Foto credit: SFN

Das Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) schickt selber drei Teams mit acht Jugendlichen in den Wettbewerb. Sie haben jeweils zu zwei bis drei Themen geforscht: Unter anderem stellen sie ein selbstgebautes Kraftwerk vor, das die Hitze von Kerzenflammen in elektrische Energie umwandelt. Sie erzeugen durch Luftblasen kristallähnliche Gebilde in seifiger Flüssigkeit. Und sie erklären, bei welcher Temperatur Schokolode zugleich geschmolzen und fest ist.

Das deutsche Physik-Turnier mit dem Namen „GYPT“ (German Young Physicists‘ Tournament) findet in diesem Jahr erstmals statt. Es dient auch als nationaler Vorentscheid im Rahmen des internationalen Schülerwettbewerbs „Physics World Cup“, der bereits seit über 20 Jahren ausgetragen wird. Daher wählt die Jury neben den deutschen Siegerteams aus allen Teilnehmenden fünf Jugendliche aus, die als Nationalmannschaft im Juli 2014 beim weltweiten Turnier in Shrewsbury antreten.  

*Source: Universität Kassel

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