Fährtenhunde gegen Wilderei

Retten wir die letzten Elefanten und Nashörner!

Nashorn und Elfenbein erzielen auf Asiens Schwarzmärkten Höchstpreise, teurer als Gold. Die Wilderer rüsten auf, mit Schnellfeuerwaffen und hinterhältigen Schlingfallen bringen sie auch im Tsavo Nationalpark in Kenia Elefanten und Nashörner zur Strecke.

Heute leben dort noch 11.000 Elefanten, von 40.000 vor knapp 50 Jahren. Spitzmaulnashörner wurden zwischen 1970 und 1980 zu 95 Prozent ausgerottet. Sie könnten in zehn Jahren ganz verschwunden sein. Deshalb müssen wir jetzt handeln.

Fährtenhunde wie Philamon werden gründlich auf die Gerüche von abgefeuerten Waffen und das Blut von verletzten Wildtieren ausgebildet. Und wenn die Hunde am verlassenen Tatort den Geruch von einem Wilderer aufgenommen haben, spüren sie ihn zielstrebig in ihren Verstecken auf. Auch finden sie die verborgene Schmuggelware auf Pkws, in Häfen und Flughäfen. Manchmal entdecken die Fährtenhunde ein verletztes Tier, das die Wildhüter noch retten können. Es ist ein gefährlicher und verantwortungsvoller Job, für Mensch und Hund.

Mit Fährtenhunden wie Philamon können Wilderer aufgespürt und überführt werden. Image credit: NABU.de

Mit Fährtenhunden wie Philamon können Wilderer aufgespürt und überführt werden. Image credit: NABU.de

Das können wir tun

Mindestens sechs Monate lang werden Fährtenhunde trainiert. Nur drei bis allerhöchsten sechs Jahre können die Hunde ihren Job ausüben, dann müssen sie in den wohlverdienten Ruhestand. Deshalb müssen wir schnellstmöglich mehr Hunde in der Spurensicherung ausbilden, mehr Mitarbeiter der kenianischen Wildtierhüter als Hundeführer ausbilden und die Ausrüstung zum Beispiel mit Erste-Hilfe-Sets, Hundegeschirr und Funkgeräten verbessern.

Die Chancen sind so gut wie noch nie für einen durchschlagenden Erfolg: Seit kurzem sind die Gesetze äußerst streng. Überführte Wilderer werden zu langen Haftstrafen verurteilt. Fährtenhunde sind sehr effektiv und haben deshalb eine enorm abschreckende Wirkung!

So retten wir die Wildtiere

Gemeinsam mit unseren Partnern, dem KWS (Kenya Wildlife Service) und dem David Sheldrick Wildlife Trust, wollen wir in den Kauf und die Ausbildung von Fährtenhunden investieren. Bitte helfen Sie mit, spenden Sie für viel mehr Hunde im Tsavo Nationalpark, damit es auch morgen noch Elefanten und Nashörner gibt!

*Source: NABU.de

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