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Wir haben vier Gliedmaßen, weil wir einen Bauch haben

Heute steht fest, dass alle Wirbeltiere, die über einen Kiefer verfügen, auch vier Flossen oder Gliedmaßen haben – ein Paar vorne und eines hinten. Das war nicht immer so: Im Laufe der Evolution hat sich die Anordnung von Flossen, Flügeln, Armen und Beinen verändert. Trotzdem gaben sich bereits unsere frühesten Vorfahren mit der gleichbleibenden Anordnung von zwei Paar Gliedmaßen zufrieden: Warum? Weil wir einen Bauch haben! Ein Forschungsteam der Universität Wien und des Konrad-Lorenz-Instituts stellt zu dieser Fragestellung eine neue Studie in der internationalen Zeitschrift “Evolution & Development” vor.

Wie bei vielen ungeklärten Fragen in der Evolutionsbiologie entstanden im Laufe der Zeit mehrere hypothetische Modelle, um den Ursprung der paarigen Gliedmaßen bei den Kiefermäulern – im Fachjargon Gnathostomata – zu erklären. Unter Kiefermäuler versteht man alle Tiere mit Rückgrat und Kiefer, sowohl die lebenden als auch die ausgestorbenen. “Ausgenommen davon sind jedoch  Neunaugen und Schleimaale. Obwohl diese beiden Fischarten weder über Kiefer noch paarige Flossen verfügen, sind bei ihnen vom Rücken bis zum Schwanz entlang der Mittellinie Rückenflossen vorhanden”, sagt Brian Metscher vom Department für Theoretische Biologie der Universität Wien. Jeder Erklärungsansatz, warum das so ist, muss nicht nur die fossilen Belege berücksichtigen, sondern auch die Feinheiten der frühen Entwicklung von Flossen und Gliedmaßen. (more…)

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Bats Use Water Ripples to Hunt Frogs

AUSTIN, Texas — As the male túngara frog serenades female frogs from a pond, he creates watery ripples that make him easier to target by rivals and predators such as bats, according to researchers from The University of Texas at Austin, the Smithsonian Tropical Research Institute (STRI), Leiden University and Salisbury University.

A túngara frog will stop calling if it sees a bat overhead, but ripples continue moving for several seconds after the call ceases. In the study, published this week in the journal Science, researchers found evidence that bats use echolocation — a natural form of sonar — to detect these ripples and home in on a frog. The discovery sheds light on an ongoing evolutionary arms race between frogs and bats. (more…)

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(R)Evolution des Währungssystems durch Bitcoins?

Als die Finanzkrise 2009 die breite Öffentlichkeit erreicht, ist klar: Es gibt ein Problem mit dem globalisierten Wirtschaftssystem. Staaten sind in einem historisch einmaligen Maße von Finanzmärkten abhängig und Reformvorschläge wie die Tobinsteuer werden aus genau diesem Grund verworfen. Ein Vorschlag jedoch setzt sich immer mehr durch, der nicht von Staaten abhängig ist: Die Revolution des Währungssystems durch rein elektronisches und dezentrales Geld: „Bitcoins“.

Im Oktober 2008 stellte Satoshi Nakamoto in einer Newsgroup seine Idee einer elektronischen Währung vor, die auf einem Netzwerk von Servern ohne jegliche zentrale Autorität basiert. Das Netzwerk soll neben der Anonymität auch die eindeutige Zuordnung von Besitz und Transaktionen sichern. Über Nakamoto, sehr wahrscheinlich ein Pseudonym, ist noch nicht einmal bekannt, ob es sich um eine oder mehrere Personen handelt. Aber mit der Open-Source-Software „Bitcoin-QT“ hat er eine alternative Währung geschaffen, die in ihrer Gesamtheit inzwischen knapp 12 Milliarden Dollar wert ist (entspricht dem isländischen Bruttoinlandsprodukt von 2012) und das gesamte Währungssystem in Frage stellt. (more…)

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Pulverschnee und Windböen – eine gefährliche Kombination

Eine scharfe Luftmassengrenze, die sich von Ostfriesland über die
Mitte Deutschlands bis zum Bayerischen Wald erstreckte, trennte in
den letzten Tagen frostige aber meist auch trockene Festlandsluft
sibirischen Ursprungs im Nordosten und milde maritime Luft im
Südwesten. Dabei sank das Thermometer in Teilen Vorpommerns und
Brandenburgs nachts bis auf -20 Grad, während es am Rhein bei bis zu
+5 Grad frostfrei blieb. (more…)

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‘Life as Research Scientist’: Kiwamu Tanaka, Plant Biologist

Dr. Kiwamu Tanaka, an aspiring scientist, is currently doing research on Role of extracellular ATP in plant growth and development at the Division of Plant Sciences in the University of Missouri. He completed his doctoral work at The United Graduate School of Agricultural Sciences in the Kagoshima University, Japan. Recently we spoke with Dr. Tanaka to know about his research work, especially regarding the study published in Science (DOI: 10.1126/science.343.6168.290), and also about why it is important, how life as a research scientist is, and so on. So let’s hear from Dr. Tanaka: (more…)

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Fische fangen Rauchschwalben im vollen Flug

Hunderte Vögel im südafrikanischen Winterquartier erbeutet

In Afrikas Seen und großen Flüssen ist der Tigerfish oder Tigersalmler weit verbreitet. Hinsichtlich der Ernährung sind die bis zu einen Meter großen Fische wenig wählerisch. Verspeist wird alles, was vor die scharfen Zähne kommt, in der Regel Fische und Krustentiere. Erstmals wurde nun nachgewiesen und im Film festgehalten, dass zur Beute des Tigersalmlers auch über das Wasser fliegende Rauchschwalben gehören. (more…)

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Multitalent Kristall im Rampenlicht

98 Prozent der festen Materie unseres Planeten bestehen aus Kristallen, doch ist die häufigste Erscheinungsform von Festkörpern in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent. Ein von der UNO initiiertes Jahr der Kristallographie soll dieser „Vernachlässigung“ ein Ende bereiten. Der Innsbrucker Mineraloge Volker Kahlenberg ist einer der Koordinatoren der Aktivitäten in Österreich. (more…)

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