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Das Internet in der Midlife-Crisis?

Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von einer neuen „Phase“ des Internets sprechen können. Steckt das Internet noch in der Pubertät und wird nach und nach den Zwängen des Erwachsenwerdens unterworfen? Das soziale Netzwerk Facebook feierte in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag und wäre in diesem Maßstab noch im Stadium der Kindheit. Wenn dem so wäre, dann müsste es auch möglich sein, eine Art Zwischenfazit zu ziehen, aus dem sich Schlussfolgerungen ergäben. Doch wie sähen diese aus? Steckt das Internet in einer Midlife-Crisis? Vielleicht geben die ausgewählten Artikel der Digitalen Presseschau Aufschluss.

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„Gold“ für die tierischen Athleten

Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich.

Wenn am 12. Februar die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen blickt die Welt gebannt nach Kanada und fiebert sportlichen Sensationen entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die menschlichen Athleten, im Vergleich zu den Höchstleistungen im Tierreich verblasst der Glanz manch einer Goldmedaille: Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur-Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen. „All diese rekordverdächtigen Leistungen und Fähigkeiten sind evolutionär als Folge der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum entstanden“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.  „Extreme Lebensräume, wie etwa Arktis und Antarktis, die Tiefsee oder das Hochgebirge, erfordern extreme Fähigkeiten.“ Diese Vielfalt gälte es, so der WWF, zu bewahren. Denn Klimawandel, Lebensraumzerstörung und Wilderei machten auch vor den extremsten Ökosystemen des Planeten nicht hal (more…)

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New boron nanomaterial may be possible

Graphene, a sheet of carbon one atom thick, may soon have a new nanomaterial partner. In the lab and on supercomputers, chemists have determined that a unique arrangement of 36 boron atoms in a flat disc with a hexagonal hole in the middle may be the preferred building blocks for “borophene.” Findings are reported in Nature Communications.

PROVIDENCE, R.I. [Brown University] — Researchers from Brown University have shown experimentally that a boron-based competitor to graphene is a very real possibility. (more…)

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Neanderthal lineages excavated from modern human genomes

A substantial fraction of the Neanderthal genome persists in modern human populations. A new approach applied to analyzing whole-genome sequencing data from 665 people from Europe and East Asia shows that more than 20 percent of the Neanderthal genome survives in the DNA of this contemporary group, whose genetic information is part of the 1,000 Genomes Project. (more…)

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Yale study: Forest emissions, wildfires explain why ancient Earth was so hot

The release of volatile organic compounds from Earth’s forests and smoke from wildfires 3 million years ago had a far greater impact on global warming than ancient atmospheric levels of carbon dioxide, a new Yale study finds.

The research provides evidence that dynamic atmospheric chemistry played an important role in past warm climates, underscoring the complexity of climate change and the relevance of natural components, according to the authors. They do not address or dispute the significant role in climate change of human-generated CO2 emissions. (more…)

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Was den Fadenwurm müde macht

Göttinger Max-Planck-Forscher entdecken wichtigen moleularen Schalter, der das Tier von Wachsein auf “Schlaf” programmiert

Warum schlafen Menschen und auch viele Tiere? Unser Wissen ist noch immer lückenhaft, wenn es um den Ursprung und die Funktion des Schlafes geht. Doch so viel ist klar: Alle Lebewesen, die über ein Nervensystem verfügen, müssen schlafen, um zu überleben. Dies gilt auch für den Fadenwurm Caenorhabditis elegans. Forscher um Henrik Bringmann vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie haben jetzt einen Faktor entdeckt, der die Fadenwurm-Larve vom wachen in einen schlafähnlichen Zustand versetzt. Da auch in Wirbeltieren ähnliche Mechanismen wirksam sind, könnten die Forschungsergebnisse zu wichtigen neuen Erkenntnissen in der Schlafforschung führen. (Current Biology, 29. Oktober 2013) (more…)

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Warum die Haut unbeschadet Baden geht

Physiker vollziehen anhand eines Computermodells nach, wie sich runzlige Haut wieder glättet

Runzlige Finger nach einem Bad: Wir alle kennen dieses Phänomen. Verbringen wir längere Zeit im Wasser, nimmt unsere Haut Feuchtigkeit auf, und die Zellen der äußeren Hautschicht schwellen an. In trockener Umgebung gibt die Haut das zusätzlich aufgenommene Wasser aber ohne bleibende Schäden wieder ab und ist schon kurze Zeit später wieder glatt. Wie dies möglich ist, konnten Wissenschaftler nun anhand eines physikalischen Modells nachvollziehen: Professor Roland Roth vom Institut für Theoretische Physik der Universität Tübingen und Physikerin Dr. Myfanwy Evans von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) modellierten im Computer erstmals die Struktur der äußeren Hautschicht auf der mesoskopischen Skala. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich in der Zeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht. (more…)

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