Mikromechanik und Schaltkreis im Gleichklang

by Guest Post on May 13th, 2015

Einen neuen Vorschlag für die Kopplung eines mikromechanischen Oszillators an einen supraleitenden Quantenschaltkreis präsentieren Physiker um Oriol Romero-Isart und Gerhard Kirchmair. Das Experiment soll demnächst umgesetzt werden und neue Einblicke in die Quanteneigenschaften von makroskopischen mechanischen Systemen liefern.

Nicht nur elementare Quantensysteme wie Photonen, Elektronen oder Atome unterliegen den Gesetzen der Quantenphysik. Auch winzige, mechanisch schwingende Objekte sind bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt diesem Regime unterworfen. Physiker in aller Welt versuchen seit Jahren die Eigenschaften solcher mechanischer Systeme experimentell zu erforschen. Der Theoretiker Oriol Romero-Isart und der Experimentalphysiker Gerhard Kirchmair haben nun gemeinsam mit Guillem Via ein Experiment vorgeschlagen, das Unzulänglichkeiten früherer Ansätze überwinden helfen könnte. Während in bisherigen Untersuchungen der mechanische Oszillator über elektrische Felder an den supraleitenden Schaltkreis gekoppelt wurde, schlagen die Innsbrucker Physiker nun eine magnetische Kopplung der beiden Systeme vor.

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Stegosaurus plates provide first solid evidence that male, female dinosaurs looked different

by Guest Post on May 12th, 2015

The discovery of a single anatomical difference between males and females of a species of Stegosaurus provides some of the most conclusive evidence that some dinosaurs looked different based on sex, according to new research.

Princeton University research published in the journal PLoS ONE found that the back plates of the species Stegosaurus mjosi came in two varieties that indicated the animal’s sex — short and wide, and tall and narrow. Females had one type of plate and males donned the other. The lack of a particular female-specific bone tissue found in birds and some dinosaurs, however, made it difficult to determine which sex had which plate type.

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Überraschung aus der Tiefsee

by Guest Post on May 12th, 2015

Neue komplexe Mikroorganismen als nächste Verwandte der höheren Lebewesen entdeckt

Archaea gehören zusammen mit Bakterien zu den ersten Lebewesen auf der Erde. Es gab diese Mikroorganismen schon hunderte Millionen Jahre bevor sich die höheren Organismen, d.h. Pflanzen und Tiere, sog. Eukaryoten, entwickelten. Ein internationales ForscherInnen-Konsortium um Christa Schleper vom Department für Ökogenomik und Systembiologie der Universität Wien hat nun bei der Analyse von tiefen Meeressedimenten eine Gruppe von Archaea entdeckt, die unmittelbare Verwandte der Eukaryoten sind: Ihre Gene zeigen überraschenderweise Ähnlichkeiten mit den Vorfahren der heutigen Eukaryoten auf. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der aktuellen Ausgabe von “Nature”.

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Wiederverwendung von Elektrogeräten in Gefahr

by Guest Post on May 10th, 2015

Umfrage zeigt: Reparaturfreundlichkeit und Verbraucheraufklärung sind gefragt

Die Novellierung des ElektroG rückt in die entscheidende Phase. Noch gibt es die Möglichkeit, die Wiederverwendungs- und Recyclingpotentiale im Elektroaltgerätebereich mit dem Gesetz voll auszuschöpfen. Dafür bedarf es aber des politischen Willens des Gesetzgebers.

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Precision Growth of Light-emitting Nanowires

by Guest Post on May 10th, 2015

Berkeley Lab team shows metal-alloy catalysts give more control in nanowire fabrication.

A novel approach to growing nanowires promises a new means of control over their light-emitting and electronic properties. In a recent issue of Nano Letters, scientists from the U.S. Department of Energy’s Lawrence Berkeley National Lab (Berkeley Lab) demonstrated a new growth technique that uses specially engineered catalysts. These catalysts, which are precursors to growing the nanowires, have given scientists more options than ever in turning the color of light-emitting nanowires.

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A better grasp of primate grip

by Guest Post on May 8th, 2015

Scientists are coming to grips with the superior grasping ability of humans and other primates throughout history.

In a new study, a research team led by Yale University found that even the oldest known human ancestors may have had precision grip capabilities comparable to modern humans. This includes Australopithecus afarensis, which appears in the fossil record a million years before the first evidence of stone tools.

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Schatzsuche im Tiefenrausch

by Guest Post on May 8th, 2015

Tiefseebergbau: Deutschland kauft zweite Explorationslizenz / WWF kritisiert geplante Ausbeutung des Meeresbodens im Indischen Ozean

Der WWF sieht in der Ausbeutung von rohstoffreichen „Schwarzen Rauchern“ im Indischen Ozean ein großes ökologisches Risiko. Deutschland hat gestern von der Internationalen Meeresbodenbehörde  eine Lizenz über die Exploration von polymetallischen Sulfiden östlich von Madagaskar erworben. Diese ermächtigt Deutschland im Lizenzgebiet 15 Jahre lang exklusiv nach den wertvollen Industrierohstoffen zu suchen.

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New methods address old question: What good is an apple a day anyway?

by Guest Post on May 6th, 2015

ANN ARBOR — Despite what your mother told you about “an apple a day keeping the doctor away,” it does not do the trick. The age-old aphorism may hold true for keeping pharmacists at bay, however.

Apple a day keeps the pharmacist awayDoes an apple a day keep the doctor away?

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Protein-Baupläne für Nanoysteme

by Guest Post on May 6th, 2015

Wissenschaftler entwickeln Verfahren zur Herstellung biobasierter Materialien mit neuen Eigenschaften

Die Freiburger Forscher Dr. Andreas Schreiber und Dr. Matthias Huber haben gemeinsam mit ihrem Arbeitsgruppenleiter Dr. Stefan Schiller sowie Kollegen der Universität Konstanz das Konzept der Protein-Adaptor-basierten-Nano-Objekt-Anordnung (PABNOA) entwickelt. PABNOA erlaubt es, mithilfe von ringförmigen Proteinen Goldnanopartikel zu verschiedenen Strukturen anzuordnen, wobei der Abstand zwischen diesen Partikeln exakt definiert ist. Dadurch lassen sich biobasierte Materialien mit neuen optischen und plasmonischen Eigenschaften herstellen. Die Nanoplasmonik beschäftigt sich mit kleinsten elektromagnetischen Wellen, die von Metallpartikeln ausgehen, wenn diese mit Licht interagieren. Nach dem gleichen Prinzip wie diese Materialien könnten auch Nanosysteme, die Licht in elektrische Energie umwandeln, sowie biobasierte Materialien mit neuen magnetischen Eigenschaften entwickelt werden. Das Team hat die Ergebnisse im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Enge Becken, große Köpfe und die schwierige Geburt beim Menschen

by Guest Post on May 2nd, 2015

Beim Menschen besteht ein komplexer Zusammenhang zwischen Becken, Kopf- und Körpergröße, der evolutionär entstanden ist, um die Geburt zu vereinfachen.

Unter dem menschlichen “Geburtsdilemma” versteht man die Tatsache, dass die Köpfe von Neugeborenen im Verhältnis zum engen Geburtskanal des weiblichen Beckens sehr groß sind. Dieser Umstand macht den Geburtsvorgang langsam und schwierig – viel schwieriger als bei den meisten anderen Primatenarten. Barbara Fischer und Philipp Mitteröcker (Department für Theoretische Biologie der Universität Wien und CEES, Department of Biosciences, Universität Oslo) konnten nun zeigen, dass es bislang unbekannte Anpassungen in unserem Körperbau gibt, die das Geburtsdilemma erleichtern. Dazu publizieren die ForscherInnen in der renommierten Fachzeitschrift “PNAS”.

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Ancient ‘genomic parasites’ spurred evolution of pregnancy in mammals

by Guest Post on May 2nd, 2015

Study identifies thousands of genes that were turned on or off in the uterus during the evolution of pregnancy

An international team of scientists has identified large-scale genetic changes that marked the evolution of pregnancy in mammals.

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Seafloor holds 15 million years of monsoon history

by Guest Post on April 30th, 2015

Clues about rainfall in the distant past — from river mud to tiny seashells — come to rest on the ocean floor. Sampling layers of sediment from the Indian Ocean will help researchers build an accurate picture of Indian monsoon activity going back 15 million years or more.

PROVIDENCE, R.I. [Brown University] — When the research vessel JOIDES Resolution returned to port in late January after a two-month cruise, it had harvested more than 550 sediment cores from deep beneath the Indian Ocean. Locked within those tubes of muck is a record of monsoon rainfall dating back millions of years. Brown geologist Steven Clemens, co-chief scientist on the expedition, says this glimpse of monsoons past could help scientists predict what may become of the rains in the future.

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Einfluss auf Luftqualität und menschliche Gesundheit

by Guest Post on April 30th, 2015

Forschungsprojekt BIOCOMBUST stellt Abschlussergebnisse zu den Auswirkungen der Biomasseverbrennung vor

Bei der Verbrennung von fester Biomasse wie Holz, Hackschnitzeln und Pellets entstehen Aschen und partikelförmige Emissionen, also kleinste Staubkörner. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland haben in dem fächerübergreifenden Projekt BIOCOMBUST erforscht, wie diese Emissionen die Luftqualität beeinflussen und wie sie sich auf die menschliche Gesundheit auswirken. Außerdem haben die Forscherinnen und Forscher untersucht, ob die Aschen der Zementindustrie als Rohstoff dienen können. Die Forschungsergebnisse des auf knapp zweieinhalb Jahre angelegten Vorhabens, das im Mai 2015 endet, liegen nun vor.

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Three Ways to Improve Your Indoor Air Quality Naturally

by Guest Post on April 28th, 2015

While outdoor pollution always seems to be on the forefront of all of our minds, many people don’t stop to consider the quality of the air indoors and inside their own home. It is a little known fact that indoor air quality can be up to five times worse than outdoor air quality. Additionally, the EPA has ranked indoor air pollution as one of the top five environmental concerns that we face on a daily basis and that up to 50% of illnesses are caused or made worse by inadequate indoor air quality. When you stop to think about these statistics, it is concerning that we spend most of our time in our homes being exposed to these pollutants. This article will discuss some simple ways to improve your indoor air quality in your home naturally so that you and your family can remain safe and healthy.

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HIV study: UD research informs HIV treatment policy for inmates

by Guest Post on April 27th, 2015

A national, five-year study of care for inmates with HIV brought strangers together, produced policy change in the Delaware Department of Corrections and documented the importance of good communication and coordinated care for those who return to the community. But many challenges remain in preventing, detecting and treating HIV in offender populations.

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Kohle-Demo: Falsche Zukunftsversprechen

by Guest Post on April 27th, 2015

Energiewende ist Jobmotor für die Zukunft

Die Energiewende-Partner WWF und LichtBlick kommentieren die für morgen in Berlin geplante Gewerkschaftsdemonstration gegen das von Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorgeschlagene neue Klimaschutzinstrument. Der Bundeswirtschaftsminister will für die ältesten und schmutzigsten Braunkohlekraftwerke einen zusätzlichen Klimaschutzbeitrag einführen.

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In Hollywood, a major disconnect between economic interests and business practices

by Guest Post on April 24th, 2015

Study by UCLA Bunche Center finds that women and minorities are still underrepresented among actors, directors and executives

“The best and the whitest” was how host Neil Patrick Harris described the Hollywood elite being honored at the Feb. 22 Academy Awards ceremony.

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Die östlichste aller Hausspinnen

by Guest Post on April 24th, 2015

Spinnenforscher Dr. Peter Jäger vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt hat in einer Höhle in Laos eine neue Hausspinnen-Art entdeckt. Es ist der östlichste Fund dieser Spinnengattung. Erbgutanalysen ergaben zudem, dass es sich bei der Spinne wahrscheinlich um ein Relikt handelt: Die Vorfahren des Achtbeiners lebten in Laos, als es dort deutlich kühler war. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Zootaxa“ erschienen.

In Deutschland führt der Anblick einer Hausspinne vielleicht zu einem Schrecken bei arachnophoben Menschen – immerhin handelt es sich bei den Tieren um eine der größten in Mitteleuropa heimischen Spinnen – doch ungewöhnlich ist ein solcher Fund nicht. Die Tiere leben gern und häufig in der Nähe von Menschen in dunklen Kellerräumen, Garagen oder Häusern.

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