Skypen, Wikis, Videos: Kasseler Kreativitätsforscher weist Weg zu „Digitaler Dividende“ an Schulen

by Guest Post on April 12th, 2014

Internet und Soziale Netzwerke bedrohen die Qualität des Schulunterrichts nicht – das digitale Zeitalter eröffnet den Lehrkräften vielmehr neue Möglichkeiten, mehr Kreativität und Lernfreude in die Klassenzimmer zu bringen. Wie, das zeigt der Kasseler Erziehungswissenschaftler und Kreativitätsforscher Prof. Dr. Olaf-Axel Burow in seinem neuen Buch.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Skype sind so präsent wie nie zuvor, vor allem bei Schülern. Diesen Trend sollten ‚Schulen von morgen‘ auch für den Unterricht nutzen, rät Prof. Dr. Olaf-Axel Burow, Erziehungswissenschaftler und Kreativitätsforscher der Uni Kassel. „Schulen von morgen brauchen nicht vor den Möglichkeiten, die das Internet und neue Medien bieten, zurückschrecken“, betont Burow. Er nennt in seinem jetzt erschienen Buch „Digitale Dividende – ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule“konkrete Beispiele, wie ein Konzept „Pädagogik 3.0“ umgesetzt werden kann. Schülerinnen und Schüler könnten beispielsweise Wikis erstellen, internationale Klassenkonferenzen über Skype führen, Mathevideos auf soziale Netzwerke hochladen oder digitale Schülerzeitungen produzieren.

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Surviving and thriving under climate change in the world’s deltas

by Guest Post on April 12th, 2014

Researchers from the University of Exeter are investigating the effect of climate change on deltas in South Asia and Africa to understand how people will respond and adapt.

Deltas are economic and environmental hotspots, with many large deltas in South, South-East and East Asia and Africa. The new $13 million project examines four deltas that are home to almost 200 million people, many of whom are farmers who provide food for a large proportion of the population.

The project will work with scientists, demographers and social scientists in the Nile delta in Egypt, the Ganges-Brahmaputra in Bangladesh and India, the Mahanadi in India and the Volta in Ghana.

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Der Klimaschutz-Countdown läuft!

by Guest Post on April 12th, 2014

IPCC-Bericht: Erreichen der Klimaziele nur bei sofortigem Handeln

Anlässlich der für kommenden Sonntag in Berlin geplanten Veröffentlichung des dritten Teilberichts des Weltklimarats IPCC fordert der NABU von der Bundesregierung und der internationalen Staatengemeinschaft ein entschlosseneres Handeln gegen die Erderwärmung. „Der Countdown, die globale Erwärmung auf 2° Grad zu begrenzen, läuft“, warnte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die nächsten 15 Jahre müssen laut IPCC genutzt werden, den Schwenk hin zu einer CO2-armen Wirtschaft zu vollziehen. Ansonsten drohe ein noch höherer Temperaturanstieg mit unabsehbaren Folgen.

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Going viral: How ‘social contagion’ begins and escalates

by Guest Post on April 12th, 2014

Understanding the roots of a global, contagious spread of online information may help better predict political revolutions, consumer behavior, box office revenues, public policy debates, and even public health epidemics, a new study co-led by Yale University reveals. The model devised for this study, which identifies those roots and analyzes common patterns of dissemination on a global scale, even predicted the rise of “#Obamacare” as a global Twitter trend. The study appears in PLOS ONE.

Attempts to globally monitor the spread of online information have become increasingly difficult because of the explosive growth in the amount of information available and heightened concerns about personal privacy. To get a better understanding of social contagion, the team focused instead on smaller, local network structures, where messages are transmitted from individuals at the center and spread out rapidly to other individuals, who then retransmit them.

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Was Ökosysteme zusammenhält: Neue Methode entschlüsselt Samen-Transportrouten von Nashornvögeln

by Guest Post on April 10th, 2014

Trompeterhornvögel spielen als Samentransporteure eine zentrale Rolle für den Erhalt südafrikanischer Wälder. Ein Team des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie konnte diese Ökosystemleistung nun mittels neuer Methoden detailliert darstellen und erstmals die möglichen Ausbreitungswege von Samen in der Landschaft kartieren. Die heute im Journal of Applied Ecology online erschienene Studie zeigt, dass sich bestimmte Baumarten dank der Vögel vermutlich auch besser an den Klimawandel anpassen können. Schlüsselelemente sind Knotenpunkte der Flugrouten, sogenannte Trittsteinbiotope.

Das Untersuchungsgebiet liegt an der Ostküste Südafrikas, etwa 100 Kilometer südlich von Durban. Die subtropischen Wälder dieser Region zählen zu den baumartenreichsten der Erde, sind jedoch nur noch ein Flickenteppich in einem „Meer“ von Zuckerrohr-Monokulturen und Siedlungen. Große Samenausbreiter wie der Trompeterhornvogel (Bycanistes bucinator) garantieren den Austausch genetischer Informationen zwischen diesen einzelnen Waldfragmenten, und sichern so ihren Fortbestand. Dank moderner Technik lässt sich diese Schlüsselfunktion nun in bisher unerreichter Präzision und Umfang erfassen: „Mit GPS-Sendern, die die Position der Vögel bis auf wenige Meter genau und über viele Tage hinweg aufzeichnen, können wir die Vögel verfolgen, ohne auf Sichtweite bleiben zu müssen. Die Bewegungsdaten lassen sich über Entfernungen von bis zu 2 km vom GPS-Sender auf einen Empfänger herunterladen.“, erläutert Dr. Johanna Lenz, BiK-F, Mitautorin der Studie, diesen methodischen Fortschritt. Insgesamt dokumentierte das Team für 30 Trompeterhornvögel mehr als 500 Tage Bewegungsdaten.

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Privatheit – Wie viel ist davon noch übrig?

by Guest Post on April 10th, 2014

Datenschutz, Kontrollen und die Frage nach der Privatsphäre werden besonders seit den Abhörskandalen wieder stark diskutiert. Anne Siegetsleitner, Professorin für Praktische Philosophie, fragt sich, wie mit Privatheit persönlich und gesellschaftlich umgegangen werden soll, was noch gerettet werden kann oder ob in dieser Hinsicht schon alles verloren ist.

Vor allem im Zusammenhang mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien oder den brisanten Enthüllungen von Edward Snowden gerieten Fragen nach dem Umgang mit Privatheit in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Besonders soziale Netzwerke wie Facebook, das etwa 1,26 Milliarden Mitglieder zählt, gerieten in das Kreuzfeuer der Datenschützer und Datenschützerinnen. Doch nicht nur in solchen Kommunikationskanälen geben Menschen Informationen über sich preis. Auch via E-Mail, in Suchmaschinen oder Diensten wie WhatsApp hinterlassen die Nutzerinnen und Nutzer ihre Spuren. Facebook gilt neben Google und Amazon als eine der großen Datenbanken im Internet – und diese Informationsspeicher polarisieren.

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Images from NASA Mars Rover Include Bright Spots

by Guest Post on April 10th, 2014

Images taken by NASA’s Curiosity Mars rover on April 2 and April 3 include bright spots, which might be due to the sun glinting off a rock or cosmic rays striking the camera’s detector.

The image from April 3, from Curiosity’s Navigation Camera, is online at: http://www.jpl.nasa.gov/spaceimages/details.php?id=PIA18077

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How (and when) Earth got its plated shell

by Guest Post on April 10th, 2014

New Yale-led research suggests how and when Earth came to develop one of its most distinct features — rigid tectonic plates — and why Venus, Earth’s twin-like neighbor, never has.

“We think it all comes down to the behavior of tiny grains of minerals within rocks,” said Yale geophysicist David Bercovici, lead author of research published online April 6 in the journal Nature.

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World’s oldest weather report could revise Bronze Age chronology

by Guest Post on April 9th, 2014

An inscription on a 3,500-year-old stone block from Egypt may be one of the world’s oldest weather reports—and could provide new evidence about the chronology of events in the ancient Middle East.

A new translation of a 40-line inscription on the 6-foot-tall calcite block called the Tempest Stela describes rain, darkness and “the sky being in storm without cessation, louder than the cries of the masses.”

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A Few Winners, But Many More Losers

by Guest Post on April 9th, 2014

Southwestern Bird and Reptile Distributions to Shift as Climate Changes

Dramatic distribution losses and a few major distribution gains are forecasted for southwestern bird and reptile species as the climate changes, according to just-published research by scientists with the U.S. Geological Survey, the University of New Mexico, and Northern Arizona University.

Overall, the study forecasted species distribution losses – that is, where species are able to live – of nearly half for all but one of the 5 reptile species they examined, including for the iconic chuckwalla. The threatened Sonoran (Morafka’s) desert tortoise, however, is projected to experience little to no habitat losses from climate change. 

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Mietpreisbremse bringt mehr Schaden als Nutzen

by Guest Post on April 9th, 2014

„Schwerwiegende Nachteile“ – Regulierung macht Investitionen unattraktiv und verschärft den Wohnungsmangel in den betroffenen Städten – Angebotserweiterung und Transparenz sinnvoller als staatliche Eingriffe

Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) überwiegen langfristig deutlich die Nachteile der von der Bundesregierung geplanten Mietpreisbremse – sowohl für Vermieter als auch für Mieter. „Die Mietpreisbremse behandelt die Symptome, nicht die Krankheit“, sagen die DIW-Ökonomen Konstantin Kholodilin und Dirk Ulbricht. Sinnvoller wäre es, das Problem an der Wurzel zu  lösen und das Angebot zu erweitern – also mehr Wohnungen zu bauen. Dazu muss der Wohnungsbau billiger werden. Erreichen kann man dies in einer Niedrigzinsphase, wie wir sie derzeit haben, vor allem durch eine verstärkte Ausweisung brachliegender innerstädtischer Flächen als Bauland, und zwar unter der Bedingung, dass die Investoren auch preiswerte Wohnungen anbieten. Darüber hinaus sollten lokale Preisstatistiken für mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt sorgen.

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Arzneimittel in der Umwelt sind eine globale Herausforderung

by Guest Post on April 9th, 2014

Hunderte Wirkstoffe und Abbauprodukte belasten Gewässer und Böden nahezu weltweit.

Welches Ausmaß die Umweltbelastung mit Arzneimitteln erreicht, zeigt ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes: Spuren von mehr als 630 verschiedenen Arzneimittelwirkstoffen sowie deren Abbauprodukte lassen sich in vielen Teilen der Erde nachweisen. Sie sind in Gewässern, Böden, Klärschlamm und Lebewesen zu finden. Sehr häufig kommt das Schmerzmittel und der Entzündungshemmer Diclofenac vor. Der verwendete Wirkstoff wurde bisher in Gewässern von insgesamt 50 verschiedenen Ländern gemessen. Das Umweltprogramm UNEP der Vereinten Nationen prüft jetzt, ob „Arzneimittel in der Umwelt“ ein neues wichtiges Handlungsfeld im internationalen Chemikalienprogramm SAICM werden soll.  Um dies zu unterstützen, initiieren das Umweltbundesamt (UBA)  und das Bundesumweltministerium am 8. und 9. April 2014 einen internationalen Arzneimittel-Workshop in Genf. Thomas Holzmann, der amtierende Präsident des UBA: „Das Umweltbundesamt kann jetzt sicher belegen, dass Arzneimittelrückstände in der Umwelt weltweit ein relevantes Problem darstellen. Lösen können wir es nur global, indem wir die internationale Chemikaliensicherheit stärken. Zum Beispiel im Rahmen des internationalen Chemikalienprogramms SAICM. Mit unserem vierjährigen Forschungsprojekt, welches den internationalen Wissensstand zu Arzneimitteln in der Umwelt analysiert und transparent macht, leisten wir dazu einen Beitrag.“

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UCLA study yields more accurate data on thousands of years of climate change

by Guest Post on April 8th, 2014

Research also helps unravel the mystery of retreating glaciers in the Pacific Ocean’s western tropics

Using a cutting-edge research technique, UCLA researchers have reconstructed the temperature history of a region that plays a major role in determining climate around the world.

The findings, published online Feb. 27 in the journal Nature Geoscience, will help inform scientists about the processes influencing global warming in the western tropical Pacific Ocean.

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Sentinel-1A: Start in eine neue Ära in der Erdbeobachtung

by Guest Post on April 8th, 2014

Hochwasserereignisse kartieren, Ölfilme auf den Ozeanen beobachten, die Eisausbreitung auf dem Meer erkennen und Bodenbewegungen millimetergenau vermessen – das sind nur einige der Aufgaben von Sentinel-1A, dem neuen Flaggschiff in der europäischen Erdbeobachtung. Der vier Meter hohe, zweieinhalb Meter breite und rund 2,3 Tonnen schwere Satellit ist am 3. April 2014 um 23.02 Mitteleuropäischer Sommerzeit (3. April 2014, 18.02 Uhr Ortszeit) der mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet. Mit Sentinel-1A beginnt auch das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Der ESA-Teil des Programms wird zu einem Drittel vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln der Bundesregierung finanziert. 

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NASA Space Assets Detect Ocean inside Saturn Moon

by Guest Post on April 8th, 2014

NASA’s Cassini spacecraft and Deep Space Network have uncovered evidence Saturn’s moon Enceladus harbors a large underground ocean of liquid water, furthering scientific interest in the moon as a potential home to extraterrestrial microbes.

Researchers theorized the presence of an interior reservoir of water in 2005 when Cassini discovered water vapor and ice spewing from vents near the moon’s south pole. The new data provide the first geophysical measurements of the internal structure of Enceladus, consistent with the existence of a hidden ocean inside the moon. Findings from the gravity measurements are in the Friday, April 4 edition of the journal Science.

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Schmetterlingsforscher an der Spitze

by Guest Post on April 8th, 2014

Das Senckenberg Deutsche Entomologische Institut (SDEI) hat einen neuen Direktor: Der Biologe und Schmetterlingsforscher Professor Dr. Thomas Schmitt übernimmt heute die Leitung des Institutes. Verbunden mit dem Personalwechsel sind der Ausbau und eine personelle Aufstockung der Forschungseinrichtung.

Etwa 22.000 Schmetterlingsarten beherbergen die insgesamt 3 Millionen Insekten umfassende Sammlung des Senckenberg Deutschen Entomologischen Instituts in Müncheberg. Das freut auch Prof. Dr. Thomas Schmitt, der nun den Posten des Direktors am Forschungsinstitut übernimmt. 

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WWF-Umfrage: Mehrheit in Bayern „Pro Wolf“

by Guest Post on April 6th, 2014

69 Prozent der Bayern freuen sich über Wolfs-Rückkehr.

Es gibt wieder einen Wolf im Freistaat – und das Tier genießt offenbar die Rückendeckung der Bürger. Einer WWF-Umfrage zufolge freuen sich 69 Prozent der Bayern generell über die Wiedereinwanderung des Wolfes nach Deutschland. Nur 13 Prozent der Befragten stehen Canis lupus demnach kritisch gegenüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen, von der Naturschutzorganisation WWF in Auftrag gegebenen Umfrage.

„Auch wenn es populistische Abschussforderungen geben mag, die Rückendeckung der bayerischen Bürger hat der Wolf – und das nicht erst seit gestern. Die Bayern freuen sich über die Rückkehr einer einst ausgestorbener Tierarten“, fasst Wildbiologe Dr. Janosch Arnold, zuständiger Naturschutzreferent beim WWF, zusammen. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass sich der Wolf nicht nur in der Natur wieder etablieren konnte, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Menschen. Zugleich gelte es, bestehende Vorbehalte und Ängste weiterhin ernst zu nehmen und durch ein effektives Wildtiermanagement abzubauen.

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Sex and History: Talking sex with objects from the past

by Guest Post on April 6th, 2014

A ground-breaking initiative from the University of Exeter, the Sex and History project, is offering schools a new way to tackle difficult topics in sex education.

Led by Professor of History Kate Fisher and Classicist Dr Rebecca Langlands, Sex and History has produced a new “taster” teaching resource for secondary schools, which offers an effective way of addressing some of the most difficult issues in sex education – through the examination and discussion of ancient artefacts.

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